Homee – Baukasten für das intelligente Zuhause?

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Smart Home, also das intelligente Zuhause, wird wohl der nächste Schritt zu einem modernerem Eigenheim sein. Momentan gibt es allerdings hauptsächlich nur Komplettlösungen, die viel Geld kosten. Das Startup Homee möchte das aber ändern und das Zuhause mit einzelnen Modulen Stück für Stück intelligenter machen.

Aber Achtung, wir haben es hier nicht mit Lego oder einem ähnlichem Spielzeug zu tun. Homee sieht dem aber ein wenig ähnlich und funktioniert in gewisser weise auch wie Bausteine. Das Startup auf Indiegogo möchte das Eigenheim intelligent machen und kann dabei viele verschiedene Hersteller mit nur einer App fernsteuern.

Zunächst wird ein sogenannter Braincube benötigt, welcher die Basis für Homee darstellt. Auf diesen sollen andere Bausteine aufbauen, welche einzelne Bereiche im Haus fernsteuern können. Ein Würfel kümmert sich etwa um alle Glühbirnen, der andere um alle Steckdosen oder die Heizung. Später verfügbare Komponenten sollen das Bindeglied zwischen Homee und dem elektronischem Gerät sein.

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Durch Homee soll grundsätzlich alles fernsteuerbar sein, was grundsätzlich fernsteuerbar ist. Ob es nun ein Lautsprecher, ein neuer Alarm oder die Kaffeemaschine ist: Homee soll es möglich machen. Allerdings gibt es momentan nur das Potential und Bestreben, dass es einmal so wird. Jeder, der eine Idee hat oder selber programmieren möchte, kann dies unter #ideaforHomee tun. Aktuell kann man Homee schon für 89 Euro „vorbestellen“. Die Aktion auf Indiegogo läuft in 31 Tagen aus und hat schon jetzt ein Viertel der angestrebten Summe eingespielt. Die App für Android und Apple gibt es allerdings jetzt schon.


[via Indiegogo.com]

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  1. Schon dreist wie doll das Ganze mich an SmartThings erinnert . Nur ein simpleres Design für die Basis die hier auch „Brain“ genannt wird ansonsten von den Funktionen ein billiger Abklatsch. Aber ich bin mir sicher das die Jungs dafür trotzdem den Innovationspreis gewinnen.

    1. Ähm, soweit ich das verstehe, ist auch SmartThings ein geschlossenes System bzw. unterstützt eben den EINEN eigenen Standard. Homee hingegen ermöglicht die Steuerung verschiedenster Geräte von allen möglichen Anbietern – genau das ist ja der Clou an der Geschichte!

      1. SmartThings is eben so wie „Homee“ kompatibel mit fast jedem ZigBee, Z-Wave, und Wi-Fi Gerät, Produkte die der Hersteller noch nicht offiziell in die Software eingebunden hat kan jeder Nutzer auch selber einbinden und mit der Community teilen.

        1. Okay, hab‘ nun mal genauer recherchiert. Das ist korrekt. SmartThings kann quasi von Haus aus für rund 90 Euro soviel, wie Homee erst mit Erweiterungswürfel (also um die 150 Euro). Das ist natürlich nicht so erfreulich. Bleibt auf der Haben-Seite von Homee aber noch Airplay und das Angebot an Hardware für den europäischen bzw. deutschen Markt. SmartThings ist noch nicht nach Europa expandiert (siehe Angebot im Shop).

  2. Mich beschäftigt die Frage, wie schnell und einfach es für kriminelle sein wird, wenn alles elektrisch ist. Smartiges Home ist schön und gut, aber wie stehts mit Sicherheit?

  3. Mich beschäftigt die Frage, wie schnell und einfach es für kriminelle sein wird, wenn alles elektrisch ist. Smartiges Home ist schön und gut, aber wie steht’s mit Sicherheit?

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