Wissenschaftler entdecken Süßwasser-Reserven unter dem Meeresgrund

süßwasser

Während die Erdbevölkerung stetig zunimmt, ist die Menge an verfügbarem Süßwasser nur begrenzt. Jetzt haben aber australische Wissenschaftler von dem Fund großer Süßwasservorräte berichtet, die sich allerdings an einem der unzugänglichsten Orte überhaupt befinden: unter dem Meeresgrund.

In den in Nature veröffentlichten Forschungsergebnissen sind viele Hinweise gesammelt, die auf die Vorräte vor den Küsten von Australien, China, Nordamerika und Afrika hindeuten. Die Forscher schätzen, dass sich insgesamt etwa 500.000 Kubikkilometer Wasser in Aquiferen unter dem Meeresgrund befinden. [Nature via Forbes]

Bild: Jovana Milanko / Shutterstock

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  1. das ist doch super! dann können “wir” noch mehr swimming-pools bauen und keiner braucht mehr ein schlechtes gewissen haben, wenn der wasserhahn tropft.

    oder “wir” menschen lernen wie man mit wasser (und allgemein mit natürlich ressourcen) umgeht und lassen das süßwasser da wo es ist.

    wenn wir es nicht lernen, dann würden “wir” das unvermeidbare eh nur hinausschieben.

    1. Du brauchst sowieso kein schlechtes Gewissen zu haben, Wasser kann nicht gespart werden. Dein Backstein im Spülkasten oder Dein nicht vorhandener Pool macht den Wanderer in der Sahelzone nicht weniger durstig. Das schlechte Gewissen sollte auf der Seite der Brunnenvergifter sein! Die haben aber vermutlich gar keins.

    2. Dazu muss man sagen, wir in Deutschland genug Niederschlag, Niemand muss wegen eines Tropfenden wasserhahn ein schlechetes , höchstens aufgrund des Geldes was man an die Gemeinde zahlt.
      Wir haben so viel wasser unsre Flüsse sind voll davon, wenn wir den Wasserhahn zudrehen und unsere Pools leer lasen, wird damit die Wassernot in 3te weltLänder keineswegs besser.

  2. Wasser wird bei bestimmungsentsprechender Verwendung nicht verbraucht. Es zirkuliert. Gereinigt durch Bodenfilterung. Das Problem besteht in der Vergiftung von Grundwasser und Oberflächengewässern durch Industrieunternehmen bei der Herstellung von Produkten. Auch die ‘Landwirtschaft’ im industriellen Maßstab gehört zu dieser Gruppe. Es besteht also die Gefahr, dass beispielsweise Bewohner des Landstriches Schleswig-Holstein auf Ihrem Grundwasserspiegel sitzen und das Wasser nicht nutzen können wegen Unbrauchbarmachung durch chemische Zusätze in Futtermitteln. Auch hier lohnt eine genauere Betrachtung. Es ist nicht die Menge an Gülle, die Probleme macht. Es ist die Menge an Gülle, die die chemischen Zusätze der Futtermittels enthält. Grund zur Verwendung dieser Mittel ist Gier der Erzeuger, Grundlage der Verwendung ist Apathie und Ignoranz der Käufer, der unter Verwendung dieser Mittel erzeugten Produkte. Wenn WIR uns um unser Wasser kümmern, ist das Wasser mit uns :-) DIE werden es weiterhin vergiften und uns dann als ‘Lösung’ teure Wasserfilter und Wasser in Flaschen verkaufen. Die zuvor erzeugte Wasserknappheit macht diese Produkte dann begehrlich und sehr profitabel. Soweit so gut. Was machen wir nu?

  3. “Ich schreib jetzt mal Aquiferen, dann denken die Leser ich bin kompetent und weiß wovon ich schreibe” – das hat sich sicher der Autor beim Verfassen dieser News gedacht.
    Dass es aber weder von einer guten Informationsübermittlung (ich musste das Wort extra nachschlagen) noch von guter Recherche (warum gibt es denn jetzt Süßwasservorräte im Meer?) zeugt, war dem Autor wohl nicht bewusst.
    Schlauer geworden bin ich durch den Artikel jedenfalls nicht.

    1. Na, ein Wort mehr und dessen Bedeutung kennst Du doch jetzt. Und das Nachschlagen ist am Computer ja auch eher ein einfaches Nachklicken. So, jetzt aber wieder zurück zum Thema. Die oberen Poster sind interessanter :-)

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