Baywatch 2.0: Diese App kann Leben retten

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Eltern kennen die Sorgen: Das eigene Kind ist schwimmen, vielleicht sogar im offenen Meer, und schnell außer Sicht. Diese App soll besorgten Eltern helfen, ihr Kind besser zu überwachen.

Herzstück des Harvey Swim Harness ist neben der App eine Art Gürtel, den das Kind umgebunden bekommt. Er übermittelt nicht nur die GPS-Postion des Kindes, sondern auch dessen Herzfrequenz. Eltern können über die App auf diese Daten zugreifen – aber nicht nur die Eltern des Kindes, sondern alle Eltern in der Nähe, die über die App verfügen. So ist Hilfe schnell zur Stelle.

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Eine tolle Idee – aber die klassische Wasserwacht wird sie sicher nicht ersetzen können.

[via Yanko Design]

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  1. ich stell mir gerade irgendein phone oder tablet an einem windigen strand in der pampa vor. gerät kaputt, kind tot, weil zuviel sand, kein internet oder akku alle.

    die “Präsi” auf dessen seite ist auch echt dürftig.

  2. ich stell mir kinderschänder vor die am Strand ihr tablet auspacken und das Angebot an schwimmenden Kindern durchgehen und mal schnell das Kind das am weitesten entfernt ist zappzerapp mitnehmen , kurz noch den Gürtel abgerissen und ab in den Kleinbus mit getönten Scheiben. Gute app!

  3. Leute, besonders Entwickler Fragwürdiger Apps.. meint ihr nicht es reicht langsam?
    Ihr bringt ständig Apps raus um es Erwachsenen zu ermöglichen ihre Kinder zu Überwachen wie im Überwachunstaat.
    Vor ner Weile war es nen spezielles Handy wo die Eltern die Position verfolgen konnten, und ein Radius vorgeben durften der nicht verlassen werden durfte.. das war schon Grenzwertig. Danach kamen dann noch mehr Sachen um die Kinder zu Überwachen, die jedoch keinerlei wirklichen Vorteil bringen, und nur das Misstrauen der Kinder in die Erwachsenen verstärkt haben. Und jetzt kommt das nächste Produkt was nun auch noch die Herzfrequenz der Kinder aufzeichnen zusätzlich? Was kommt als nächstes? Gehirnimplantate um die Träume unserer Kinder zu überwachen und zu steuern, Ihre Gedanken überwachen und wenn sie was falsches Denken ein Alarm damit die Eltern ihnen ne Schelle geben können wenn sie an was Perverses denken? Oder vielleicht auch Nanoroboter die man in das Blut der Kinder injiziert, um ihr Körper zu überwachen und zu steuern?

    Produktentwickler – Kapiert es endlich. Eure Produkte sind es nicht Wert gekauft zu werden. Das einzige was eure Produkte darstellen ist ein Überwachungsstaat in klein – Eltern die ihre Kinder bis auf die Haut überwachen, mehr nicht. Bei der NSA hat man ihnen die Hölle heiss gemacht als man rausfand was alles spioniert wurde, und nun werden ständig irgendwelche Produkte auf dem Markt geschmissen die das selbe mit unseren Kindern tun wie die NSA es bei uns gemacht hat und noch tut. Was ist das für eine Doppelmoral bitte? Wenns jemand bei euch tut, zieht ihr gleich los mit Mistgabeln und Fackeln.. aber wenn es darum geht das selbe bei Kindern zu tun seid ihr direkt dabei?
    Anstelle mal SELBER auf eure Kinder ein Auge zu haben, und mit ihnen gemeinsam am Strand zu spielen?
    Vertieft euch mal weniger in euren Ipad, Iphone oder sonstigen Technischen Kram und fangt endlich mal an euch um eure Kinder zu kümmern! Ihr seid die Eltern, kümmert euch bitte um eure Kinder und bereitet ihnen eine schöne Kindheit.. und damit meine ich nicht das ihr die Kinder an den Strand mitnehmt, euch auf ne Liege legt, Mit eurem Smarthphone im Netz Surft und ihr eure Kinder sich selbst überlässt.. Das ist einfach nur unverantwortungsvoll!

    1. du redest wie ein vorkämpfer der freiheit- blind vor selbstgerechtigkeit.

      meine tochter hat ein smartphone bekommen, damit sie mich anrufen kann, damit sie mit ihren freunden kommunizieren kann, damit sie im www surfen kann usw.
      dann gibt es da noch die äusserst wichtige komponente der erziehung. das sogenannte tracking ist für die kontrolle ihrer bewegungen gedacht. wieso sollte ich das nicht tun? darf denn meine minderjährige tochter ohne meine kenntnis sich an fremden orten aufhalten? nein, darf sie nicht. und wenn ich es nicht weiss, dann komme ich meinem auftrag nicht nach. wenn sie sich woanders aufhält ohne meine kenntnis, dann ist das ein vertrauenbruch. wenn sie auf dem nachhauseweg ihren “Geofence”-bereich verlässt, dann werde ich misstrauisch
      und wenn sie mal entführt werden sollte, was ja nicht unmöglich ist, dann kann (muss aber nicht) tracking leben retten.

      wenn sie älter wird, dann wird dieses mittel der kontrolle immer weniger einfluss auf meine entscheidungen haben und was ganz wichtig ist, sie wird das mittel der kontrolle selbst kontrollieren.

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      1. Achso, und weist du was?
        An diesem Verhalten sieht man wie wenig du deinen Kinder in wirklichkeit vertrauen entgegen bringst.
        Es kann nicht sein das man seine Kinder 24/7 in ihrem Leben komplett Überwacht – das würdest du auch nicht wollen.
        Ich sage ja garnichts wenn man ab und an mal schaut wo sich die Kinder rumtreiben, wenn es dann aber ausartet wie momentan das man Herzschlag, fest definierte Radiuse, Sms der Kinder lesen per Internet, Handy steuern usw entwickelt, das ist in meinen Augen ein enormer Eingriff in die Privatsphäre der Kinder.
        Ich meine – damals ging es auch ohne Technik, und da hatte es auch geklappt.
        Ich finde es einfach Asozial von Eltern wenn sie Sms von Kindern lesen, Email Kommunikation abgreifen, GPS Positionsbestimmung 24/7 haben und jetzt auch noch Herzrythmusmessungen.
        Ganz ehrlich – was ist so schwer seine Kinder richtig zu erziehen, und ihnen auch mal Vertrauen entgegen zu bringen? Die meißten Ersetzen Vertrauen mittlerweile durch Misstrauen.. und das sehe ich extrem Misstrauisch.
        Zu deinem Beispiel – Wenn deine Tochter wo hingeht wo sie nicht darf, ist das ihre Sache – Wenn du es rausfindest, sag ihr das es nicht geht und bestrafe sie. Aber sie unter bevor sie überhaupt etwas anstellt unter Generalverdacht zu stellen und ihr somit zu unterstellen sie würde dein Vertrauen Missbrauchen wenn du mal kein Auge auf sie hast.. das ist einfach unter der Gürtellinie und Asoziales Verhalten. Ich habe nichts dagegen wenn es die Möglichkeit gibt im Notfall zu schauen wo das Kind sich befindet.. aber wenn die Produkte darauf abzielen das die Eltern keinen Finger mehr rühren müssen, und ein Großteil der Erziehung der Kinder auf Technik abschieben (was hier mit diesem Produkt wieder prima gezeigt ist – Kind spielt, und Eltern hocken auf der Liege und kümmern sich nicht weiter drum).. dann hats auch irgendwann mal seine Grenzen erreicht.

        1. du hast ein bild, das total von der realität abweicht. kindern kann man nicht die kontrolle überlassen die du dir wünschst. und es ist auch unrealistisch von einem 24/7 szenario zu sprechen.

          „damals“ war alles anders.

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  4. dafür könnt ihr zuwar nix, aber die bilder sind ja mal so scheiße gemacht xD und den jungen hätten sie auch anders gucken lassen können. aber man kann mit dem ding auch die atemfrequenz überwachen, is euch wieder n bisschen was verloren gegangen…

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