Naturfoto des Jahres zeigt unheimlichen Eisbären

Eisbär

Dies ist also der Hauptgewinner der National Geographic Best Photo of the year competition, aufgenommen von Paul Souders aus Seattle. Es ist mit „The Ice Bear“ betitelt und zeigt einen weiblichen Eisbären, der Souders unter der Wasseroberfläche anstarrt. Es ist ein atemberaubendes Bild, aber der Rest der Serie ist ebenso beeindruckend, wenn nicht noch besser.

Paul Souders, der ebenso den 2013 BBC Wildlife photographer of the year award gewann, auf die Frage, ob es angsteinflößend war, sich neben so einem riesigen Raubtier aufzuhalten: „Es gibt mir immer einen Adrenalistoß, wenn ich mit Bären arbeite. Aber um ehrlich zu sein, in einem kleinen Gummischlauchbot zu sitzen 30 Meilen vor der Küste, ohne Land zu sehen, ist der angsteinflößenste und gefährliche Teil davon.“

Pauls Soulders lesenswerte Beschreibung der Aufnahme:

„Vielleicht ist es das, warum sich das Bild wie ein Geschenk anfühlt: Von so weit gekommen zu sein und nach der harten Arbeit diesen besonderen Bären zu finden, der meine Präsenz tolerierte, neugierig aber nicht aggressiv.

Ich bin nicht hingeeilt als ich sie sah. Ich hielt Abstand und sie konnte sich an das Boot und meine Anwesenheit gewöhnen. Einmal schwamm sie unter einem kleinen Eisbrocken und lugte aus einem Loch hervor, beobachtete mich. Ich stoppte das Boot und kämpfte damit, die Kamera auf einem zwei Meter langen Stativ zu befestigen, um mit einem Weitwinkelobjektiv aus kurzer Entfernung auslösen zu können.

Aber nichts funktionierte so wie es sollte. Ich hatte bereits eine meiner Fernauslöser im Salzwasser versenkt und einen anderen beschädigt. Es war nicht schön. Ich manövrierte das Boot behutsam näher zu ihr, versuchte irgendwie, die Kamera still zu halten und den Auslöser zu drücken. Ich fotografierte komplett blind, hielt die Kamera in die Richtung des Bären und hoffte auf das Beste.

Ich dachte ich hatte einen ziemlich guten Moment erwischt als ihr Kopf weniger als einen Meter von der Kamera hervorragte. Es war schon eine Woche später auf der Reise südlich von Churchill Richtung Winnipeg, als ich endlich Zeit fand, meine Bilddateien durchzusehen. Als ich das Bild von Ihr unter Wasser sah, mich anstarrend, war ich komplett überwältigt.“

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