PC-Branche sortiert sich nach Smartphone- und Tablet-Erfolg neu

2013-12-22_12h03_31

Die PC-Branche leidet unter den Erfolgen von Smartphones und Tablets. Der Gartner-Analyst Ranjit Atwal prophezeit der Sparte ein weiteres sehr schlechtes Jahr. Allerdings verbreitet er auch ein klein wenig Hoffnung.

Ein wahrlich schlechtes Jahr für die PC-Branche neigt sich dem Ende zu. Die neue Erfolgswelle der Smartphones und Tablets erschüttert die einst so umsatzstarke Sparte in deren Grundfesten. Auch das kommende Jahr dürfte sich von diesem kaum unterscheiden – es wird sich nicht wieder in dem Maße erholen können, da der Trend in eine andere Richtung geht, sagt Gartner-Analyst Ranjit Atwal. Das Marktforschungsunternehmen aus den USA rechnet für 2013 mit einem Umsatzeinbruch von mehr als acht Prozent – und 2014 verspricht keine Besserung. Ein wenig Hoffnung macht Atwal der Branche allerdings – In den nächsten 12 Monaten dürfte der Tiefpunkt erreicht sein und ein kleines Hoch folgen.

Noch vor zwei Jahren wurden insgesamt über 365 Millionen Notebooks, Netbooks und Desktop-PCs verkauft. Im Jahr 2014 wird durch Gartner nur noch ein Absatz von 280 Millionen prognostiziert. Somit fast ein Viertel weniger. Der Einbruch verteile sich allerdings ungleichmäßig. Wer gut aufgestellt sei, käme auch besser durch die Krise. Vornehmlich hat es die taiwanischen Hersteller Acer und Asus erwischt. Die Unternehmen, die den Markt einst mit den Mini-Notebooks aufgemischt haben, verlieren Quartal für Quartal bis zu 30 Prozent. “Das nächste Jahr könnte für einige Anbieter in jedem Fall entscheidend werden – und auch das Mittel wie sich die jeweiligen Unternehmen aus der Krise befreien wollen” sagte der Analyst Atwal weiter.

Allerdings gab es auch Gewinner dieser Branchen-Krise: Lenovo. Der chinesische Hersteller, der in nahezu allen aktuellen Sparten mitmischt, war erst 2005 durch die Übernahme der PC-Sparte von IBM in die oberste Liga aufgestiegen. In diesem Jahr war es dem Unternehmen sogar geglückt, den bisherigen Branchenprimus Hewlett-Packard zu überholen. Lenovo sammelte die verunsicherten Kunden von HP ein, die sich durch den Zick-Zack-Kurs, ob man den PC-Bereich nun abstoße oder nicht, selbst ein Bein gestellt haben.

[Quelle:heise.de]

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  1. Die ach so Spezialisten von Gardner sollten langsam einpacken, denn deren Botschaften lagen meistens daneben. Es heist zwar im Volksmund “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…..”
    Tatsache dass Gartner seit Jahren ziehmlichen Unsinn ablässt. Ähnlich den Bankern, die nur auf Zahlen und keine Innovationen sehen. Nehmen wir nur die neuen AOC Bildschirme, schon können alte Rechner neu aussehen. Tatsache ist seit 30 Jahren auch, dass Innovationen durch EU Vorschriften oft erst nach bis zu 5 Jahren zu uns finden. Dort sollte mal eingehakt werden. Ob Bürokraten überhaupt einen Taschenrechner bedienen können, entzieht sich meiner Kenntnis.

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