MIT Forscher entwickeln Algorithmus, mit dem Bilder von Gesichtern einprägsamer gemacht werden können

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Jeder kennt jemanden mit einem dieser Gesichter. Ein Freund, der immer mit anderen verwechselt wird. Einem neuen Paper von Forschern des MIT zufolge stecken dahinter einfache Gesetze – und mit diesen kann man das eigene Gesicht einprägsamer machen.

Die Forscher entwickelten einen Algorithmus der Größe, Form und Erscheinung des Gesichts minimal verändert. Anschließend erinnern sich Menschen an die Person auf dem Bild häufiger.

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Zur Ermittlung des Algorithmus zeigten die Forscher Testpersonen eine Auswahl aus über 2.000 Gesichtern. Jedem der Bilder wurde anschließend ein Einprägsamkeits-Wert zugewiesen. Ein Computer wertete die Bilder aus und identifizierte bestimmte Merkmale, die einen Einfluss auf diesen Wert haben können. Statt auf weiße Zähne und blaue Augen wurde hier besonders auf Unterschiede in Hinblick auf Form und generelles Erscheinen, sowie Alter und Attraktivität des Gesichtes geachtet.

Mit diesen Informationen wurde der Algorithmus entwickelt und auf 500 Fotos losgelassen, von denen leicht abgeänderte Versionen entstanden. Aus den Bildern wurden die einprägsameren ausgewählt, bearbeitet und der Vorgang wiederholt, bis die Software ein „Optimum“ an Einprägsamkeit erreichte. Bei einem zweiten Testlauf waren die so optimierten Bilder für Testpersonen zu 75 Prozent einprägsamer als die unbearbeiteten Bilder. Wo der Algorithmus jetzt eingesetzt werden könnte, ist noch unklar, Unternehmen wie Facebook dürften aber sicher interessiert sein. [Gizmag via MIT]

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