Butterfly-Messer ersetzt Werkzeugkasten

ku-xlarge-2-54

Ein gutes Taschenmesser ist Gold wert - wenn man McGyver ist. Bei diesem Butterfly ist jedoch die Klinge durch zahlreiche Werkzeuge ersetzt worden, mit denen auch der normale Heimwerker etwas anfangen kann.

Normalerweise sind Butterfly-Messer in Deutschland verboten, aber bei diesem Exemplar sind wir uns nicht sicher – schließlich ist es nur eine Art Multifunktionswerkzeug mit mit einem umschließenden Griff, das nach dieser recht heimtückischen Waffe aussieht.

Neben einem Kapselheber sind eine Säge, diverse Schraubendreher und sogar ein Maulschlüssel eingebaut – also ihr Juristen und Hobby-Rechtsausleger: Verboten oder erlaubt?
ku-xlarge-3-11
[Via Thinkgeek, gizmodo.com]

Tags :
    1. Vorne ist ein Schraubendreher, aber an der Seite sind Schraubenschlüssel für Muttern, die werden auch gerne mal Schraubendreher genannt.

  1. Ist natürlich erlaubt! Butterflys sind ja verboten weil sie Waffen sein sollten und zwar heimtückische. Das trifft hier jetzt ja ganz klar nicht zu, es ist weder heimtückisch noch eie Waffe, es ist eigentlich auch kein Butterfly, da das ja nur die Ankürzung für Butterfly-Messer ist bzw. die Übersetzung vom Phillipinischen Balisong und das sit nunmal ein Messer und kein Werkzeug. Der Griff ist nicht das gefährliche am Messer, sondern die Klinge. Und da gibt es hier keine. Ausserdem hatte das Messer natürlich einfach Pech das es in vielen Gangsterfilmen missbraucht wurde und darum haben manche das dann halt mit Gewalttätigkeit verbunden, wass schon sehr traurig ist. Es giibt ja auch Butterfly-Flaschenöffner, die man auf Amaxxx etc. kaufen kann. Auf jeden Fall ist das hier nur ein Werkzeug und keine Waffe wie etwa ein Springmesser oder so, die ja aus dem gleichen Grund verboten sind. Also definitiv erlaubt.

  2. Mein kleiner Bruder hat mal versucht, mich mit einem heimtückischen Federkissen zu ersticken. …
    Das eizige heimtücksche Teil an jedem Gegenstand ist der Benutzer.

  3. Das ist sehr grenzwertig ob es verboten oder erlaubt ist.
    Ich würde so anfangen:
    Es hat eine Schneide:
    Ja, 2 Stück.
    Der Griff ist zweigeteilt und klappt um 180° um wie bei einem Balisong:
    Ja.

    Also Finger weg.

    Im Zweifelsfall muss ein Muster von einem legalen Importeur (mit Ausnahmegenehmigung) zum BKA geschickt werden.
    Diese erstellen ein Feststellungbescheid, damit ist es amtlich.
    Und das zählt dann.

    1. Pfft, jetzt mal im ernst, Brother.
      Wenn der Griff verboten wäre gäbe es den Flaschenöffner auch nicht.
      Also die Optik ist nicht das Problem, nein.
      Und obwohl es zwei Schneiden hat ist es noch lange kein Dolch ^^.
      Mit dem Gurtschneider etwa kann man sich wahrscheinlich kaum selbst in den Finger schneiden (nein) und die Sägeklinge sieht jetzt auch nicht so wirklich gefährlich aus doppelnein.
      Da würde ein Dosenöffner in der Gang glaube ich mehr Respekt bringen als das Teil. Die länge ist ja auch jetzt nicht gerade zweihändermässig oder so, also warum man bei so einem Teil Bedenken haben sollte leuchtet mir nicht ein.
      Ich hoffe es wird dann bald mal erhältlich sein.

  4. Haushaltsscheren haben sogar zwei Klingen. frei verkäufliche Kochmesser sind aus Stahl mit feststehenden Klingen von über 90 mm. Bitte, lieber Gesetzgeber beschütz mich davor. Ich fordere Zugangsbeschränkung für Messerschubladen, Mindestens mit Irisscan und Stimmerkennung. Für nicht umrüstbare Laden alternativ das Zweischlüsselprinzip. Altersnachweis von Kunden beim Betreten von Haushaltswarenfachgeschäften mit entsprechendem Sortiment. Ich wil ja nicht von Minderjährigen erstochen werden. Werbeverbot für Baumärkte für gefährliche Artikel dieser Art. Und natürlich Waffenscheine für Teppichmesser und Schaschlikspiesse aus Gummi.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising