Fliegende Notfallambulanz als Drohne

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Um verwundete Soldaten vom Schlachtfeld ins Krankenhaus zu bekommen, müssen sich die Rettungskräfte in Gefahr begeben. Ein israelisches Luftfahrtunternehmen will nun zumindest das Ausfliegen der Verwundeten mit einer Drohne realisieren. Auch im zivilen Bereich gibt es zahlreiche Anwendungen.

Das AirMule (Luftmaultier) von Urban Aeronautics ist ein senkrecht startendes und landendes unbemanntes Flugobjekt mit einer Länge von rund 6 Metern Länge und 1,9 Metern breite und einem Gewicht von rund einer Tonne. Insgesamt können 400 kg Gewicht befördert werden – entweder per Fernsteuerung oder vollkommen autonom.

Die Mantelpropeller sollen den Antrieb vor herumfliegenden Gegenständen beispielsweise in Städten schützen. Die Entwicklung des Airmule begann 2007. Der Jungfernflug fand 2009 statt und mittlerweile flog das ungewöhnliche Luftfahrzeug schon mehrere Dutzend Stunden.

Der Airmule könnte natürlich auch im zivilen Bereich eingesetzt werden – auch bei der Rettung von Hochhäusern aus und auf hoher See.

[Via Defense Update, gizmodo.com]

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  1. Gute funktionelle und kosten sparende Idee.
    Aber die Cam- Funktion könnte auch als Späh- Drohne missbraucht werden,
    was es zum abschließbaren militärischen Flugobjekt macht…
    >
    Denkbar wären ähnliche Teile auch als GPS gesteuerte elektrische Quadrokopter,
    z.B. für zivilen Krankentransport in Citys bei Stau…

  2. “Aber die Cam- Funktion könnte auch als Späh- Drohne missbraucht werden,”

    Klar, genauso wie man einen Tieflader missbrauchen könnte, um damit ein Stück Würfelzucker auszuliefern. Sinnvoll wäre das indes nicht. Wenn ich eine Späh-Drohne brauche, nehme ich ein passendes Gerät und bewege nicht so einen Trümmer durch die Gegend. Wenn ich ein Jagdflugzeug brauche, nehme ich eher eine F/A-18 als eine AN-225.

    1. Auch ein Tieflader auf fremden Territorium im Kriegsgebiet, wird angehalten und überprüft, und falls es nicht möglich ist, wird es abgeschossen.
      Die Teile könnten genauso gut auf dem Hinflug zu Front todbringende militärische Güter transportieren, auch wenn die „Roten Kreuz“ als Camouflage draufkleben…

      Und angeblichen „Humanitären Hilfe“, oder Genfer Konvention, Folterverbot und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sind nur Märchen für die Dummen und Naiven / Deppen !
      Missbrauchte Märchen um Vorwände für Angriffskriege und Unterdrückung mit Lügen zu rechtfertigen.
      Praktisch alle die die Macht dazu haben, tun es so !
      (Auch Israel oder USA sind keine Ausnahme dabei)

  3. Interessante Entwicklung der Israelis um Leben zu schützen. Bei den Arabern reicht die Innovationskraft leider nur dazu, statt eines Cafés einen Schulbus ins Visier zu nehmen.

      1. Wäre auch seltsam, wenn dies nicht den Tatsachen entspräche. Vor lauter Meerwasserentsalzungsanlagen und kostenloser Medizinischer Versorgung… Bitte ein bisschen mehr lesen, als die BILD.

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