Hands-On zum Project S: Das High End Smartphone für 299 US-Dollar

Project S

Vielleicht habt ihr schon davon gehört, vielleicht auch nicht. Doch dieses Smartphone namens Project S sollte spätestens jetzt für euch ein Begriff sein. Aus dem Crowdfunding-Projekt des taiwanesischen Unternehmens BungBung soll ein super günstiges High End Smartphone resultieren, welches auf Tasten und Beschriftung so gut wie verzichten möchte.

Johannes von NewGadgets hatte bereits die Gelegenheit das Project S von BungBung in die Finger zu kriegen. Das äußerst günstige Smartphone soll schon bald mit einem Preis von 299 US-Dollar der Konkurrenz das Fürchten lehren. Doch günstig heißt hier nicht billig. Die Hardware des Smartphones kann sich sehen lassen und mit sämtlichen Flaggschiffen von Samsung, Apple und Co. locker mithalten.

Die Hardware

Mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll und einer Auflösung von 2560 mal 1440 Pixel übertrifft das Project S so ziemlich alle Full HD Displays. Angetrieben wird das Smartphone von einem Octa-Core Prozessor und drei Gigabyte Arbeitsspeicher. Geladen wird mit microUSB 3.0 und weitere Slots für Micro SIM und Micro SD sind vorhanden. Neben NFC und Bluetooth 4.0 besitzt das Smartphone so viele Sensoren, dass ein Aufzählen schwierig wird. ZumKnipsen kommen eine 16 Megapixel Rückkamera und eine 2 Megapixel Frontkamera zum Einsatz.

Hier geht es zur Kampagne auf Indiegogo

Das Project S läuft mit einer angepassten Version von Android OS. Lediglich der Akku könnte den Muskelprotz in die Knie zwingen, denn dieser besitzt – in diesem Fall “nur” – 3.000 mAh.

Doch wir sind noch nicht ganz fertig: Das Project S ist auch wasser- und staubfest, besitzt eine ergonomische Form und einen Infrarotsensor. Auf eine Beschriftung mit Firmenname und Produktname wurde verzichtet. Und die wenigen Buttons und Slots an den Rändern des Smartphones fügen sich gut ins Gesamtbild ein und fallen kaum auf.

Das erste Hands-On seht ihr hier im Clip von NewGadgets:

[via Indiegogo mit Material von NewGadgets.de]

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  1. “einer Auflösung von 2560 mal 1440 Pixel übertrifft das Project S so ziemlich alle Full HD Displays” Bei dieser Stelle konnte ich mich vor Fremdscham kaum noch halten. Natürlich ist das eine höhere Auflösung als Full HD (1920×1080), aber die Formulierung lässt den Schluss zu, dass es Ausnahmen geben könnte die das Project S mit Full HD überbieten könnten.

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  2. Und ich bin sicher, es kann mich auch an rechtzeitig an Muttertag erinnern.
    Es ist und bleibt aber halt ein Androidling … :-) und vor denen brauchen sich nur andere Androidlinge fürchten. Ich persönlich finde sie alle zum fürchten.

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        1. “Der Differenzierer
          … differenziert nur zwischen Apple und Android.”

          Ja, davon ging ich aus. “Denkfaul und stolz drauf” mag ein schönes Motto sein, ich kann damit aber nicht viel anfangen.

          “Aber vor Deiner Recherche zur Kampagne ziehe ich auch den Hut ;-)”

          Ich habe einfach nur auf den Link geklickt. Das war keine Recherche, aber eine Recherche hätte so beginnen können. Aber das wäre hier etwas zu viel verlangt – für Gizmodo reicht es ja, die drei Wochen alten Verlautbarungen Anderer durchzukauen und als Neuigkeit zu verkaufen.

        2. wurde missverstanden. Er meint den Dank von BS-Hunter für den Hinweis zur Kampagne aufrichtig und ehrlich. Der Differenzierer plädiert für einen freundlichen Austausch von Gesichtspunkten ohne Unterstellungen und Negativität.

  3. “Das äußerst günstige Smartphone soll schon bald mit einem Preis von 299 US-Dollar der Konkurrenz das Fürchten leeren.”
    Abgesehen davon, dass sich an dieser Stelle wahrscheinlich der Magen deines Deutschleerers gelehrt hat, ist das faktisch falsch.
    Die Crowdfunding-Kampagne läuft seit dem 12. November, und sie läuft noch bis zum 11. Januar. Bislang wurden von gewünschten 5 M$ ganze 39 k$ eingesammelt. Sprich: Bis zum Samstag müssten noch 4,96 Millionen Dollar eingesammelt werden, um diese Kampagne zum Erfolg zu führen. Davon ist nicht auszugehen.
    Die Projektziele sind ambitioniert (wenngleich mir das Ding zu groß wäre), aber für den Preis ist das derzeit schlichtweg nicht machbar – noch nicht einmal, wenn man noch schlechter bezahlte Lohnsklaven findet als die, die in den Fabriken für Apple, Samsung, Nokia, Sony, HTC, Acer, Asus, LG & Co. schuften.

  4. jetzt nochmal das gleiche für eine normale display größe und ich schaus mir evtl. an. für mich ist alles was mehr wie 4,7″ ist einfach zu groß

  5. Ich geb es ja zu, ich lese gerne Artikel über Smartphones, finde die Geräte allesamt interessant. Als Spielzeug für Erwachsene… Denn bis zum heutigen Tag weiß ich nämlich nicht, was ich mit so einem Ding im Alltag (Nützliches) anfangen soll. Selbst auf Geräten mit 5″+ Bildschirm, die genaugenommen schon viel zu groß für die Hosentasche sind, ist allein das Betrachten von Webseiten, eMails, PDFs, Exel-Tabellen, etc. doch schon der reinste Scroll- und Zoomhorror. Und diese zum Masochismus tendierende Qual wird von den Nutzern dann als produktiv wahrgenommen, wenn sie morgens in der U-Bahn in 30 min. ihre eMails entziffern…

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