Yahoo-Seiten verbreiten Schadsoftware

(Bild: Yahoo)

Die Yahoo-Seiten auf europäischer Ebene wurden seit mindestens Ende Dezember mit verschiedenen Trojanern infiziert. Dies räumte der Konzern am Sonntag ein. Das Problem sei jedoch schnell behoben worden.

Wie der US-Internetkonzern Yahoo am Sonntag bestätigte, wurden die europäischen Yahoo-Seiten mit unterschiedlichen Trojanern und Schädlingen verseucht. Darunter auch der Banken-Trojaner ZeuS. Die schädliche Software wurde von Hackern in den Werbeanzeigen untergebracht. Im Schnitt wurden etwa 27.000 Computer pro Stunde infiziert.

Bei der gestrigen Stellungnahme hatte der Suchmaschinenanbieter eingeräumt, dass durch seine Internetseiten in Europa schädliche Software verbreitet wurde. Man habe jedoch auch versichert, das Problem sehr schnell gelöst zu haben. Bereits am letzten Freitag hatte die niederländische Computersicherheitsfirma Fox-IT von Schadsoftware auf den Yahoo-Seiten berichtet. Am stärksten betroffen seien Großbritannien, Frankreich und Rumänien. Ein geringer Teil der infizierten Anzeigen wurden aber auch auf der deutschen Yahoo-Seite angezeigt. Die Angreifer seien eindeutig finanziell motiviert gewesen, da sie ihre Dienste anderen Akteuren angeboten haben” hieß es in dem Blog von Fox-IT. Wer sich auf den europäischen Seiten von Yahoo bewegt, der sollte vorsorglich einen Virenscann (beispielsweise kostenfrei mit AntiVir oder Microsoft Security Essentials – oder auch anderen gängigen Virenscannern) durchführen.

[Quelle:spiegel.de]

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  1. Bow bei der Aussage „Das Problem sei jedoch schnell behoben worden.“ kann man einfach nur noch müde lächeln, hallo Yahoo bitte aufwachen, das Problem darf erst gar nicht auftreten!!! Yahoo schafft es also noch nicht einmal die Besucher Ihrer eigenen Seiten vor Schadsoftware in der Werbung zu schützen? Unglaublich, die schalten also jede Werbeanzeige ungeprüft Hauptsache die Kohle stimmt oder wie? Ich glaub es nett, nicht das es schon seit Jahren bekannt ist, das man mit Anzeigen auch böses tun kann…

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