Forscher entwickeln Mini-Windmühle, die euer Smartphone auflädt

windmill

Forscher von der Universität von Texas in Arlington haben eine winzige Windmühle entwickelt, die in Zukunft euer Smartphone laden könnte. Ja, das klingt verrückt. Die Windmühle misst an ihrer breitesten Stelle lediglich 1,8 Millimeter. Auf ein handelsübliches Reiskorn würden also etwa zehn Stück passen. Auf eine Smartphone-Hülle einige tausend.

Die Mini-Windmühle besteht aus einer Nickellegierung, ist deshalb ausreichend stabil, um der Kraft der Natur gewinnbringend standzuhalten. Laut den Universitätsforschern seien die Produktionskosten von einer Windmühle ebenso hoch wie von hunderten, wenn nicht gar tausenden. Einer kostengünstigen Massenproduktion stünde also wenig im Wege.

Davon Wind bekommen (haha, Entschuldigung …) hat bereits das taiwanische Unternehmen WinMEMS Technologies Co, das sich auf die Herstellung von Mikroelektronik konzentriert. Eine Partnerschaft zwischen der Universität und WinMEMS sei bereits besiegelt. Das geistige Eigentum bleibe bei den Entwicklern, das Unternehmen kümmere sich um Kommerzialisierungsmöglichkeiten.

Die Forscher sehen ihre Windmühle vor allem im Smartphone-Sektor zu Hause: „Stellt euch vor, ihr könnt die Windmühlen auf eurer Smartphone-Hülle befestigen“, visioniert J.-C. Chiao, einer der beiden Windmühlen-Designer. „Wenn euer Akku sich dem Ende neigt, müsst ihr euer Smartphone nur in die Hülle packen, es ein paar Minuten durch die Luft bewegen und schon könnt ihr es wieder benutzen.“

Bestimmt auch nützlich für den Nintendo Wii-Controller und Playstation Move.

[University of Texas at Arlington, via Gizmodo.com]

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  1. :-) Ich seh schon die ersten, die Ihrem Handy bei 180 auf der Autobahn mit offenem Fenster und ausgestreckten Arm eine Schnelladung verpassen.

  2. Super Idee Andreas;)

    Warum haben Autos eigentlich kein integriertes Windrad auf dem Dach. Wäre doch voll innovativ und regenerativ und effizienzt ^^

    1. Echt genial der Gedanke. Es reicht ja auch ein Schlitz an der Decke und am Front. Damit kann man etwas die Akkus der Elektroautos nachladen während man fährt.

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