Google kauft Nest Labs für 3,2 Milliarden US-Dollar

(Bild: Google)

Gerade noch ein sich abzeichnender Trend, jetzt mit viel Rückenwind der Blick in die Zukunft. Google übernimmt für rund 3,2 Milliarden US-Dollar das Unternehmen Nest Labs und kauft sich so in das vernetzte Zuhause ein.

Der Suchmaschinenanbieter Google hat erneut zugeschlagen und den Thermostate- und Rauchmeldehersteller Nest Labs gekauft. Für rund 3,2 Milliarden Dollar wurde der Deal abgeschlossen. Nest Labs hat sich mit seinen Produkten in den letzten Jahren einen Namen gemacht – vor allem in den USA. Auch in der IT-Branche ist Nest Labs kein unbeschriebenes Blatt, ist doch CEO Tony Fadell ein ehemaliger Angestellter von Apple und geistiger Vater des iPod. Vielleicht auch daher der Anspruch des Unternehmens aus unscheinbarer Technik wie eines Rauchmelders oder Thermostaten Designprodukte zu erschaffen.

In der Google-Historie ist diese Übernahme die zweitgrößte mit 3,2 Milliarden Dollar. Im Jahr 2010 wurde Nest Labs von Tony Fadell und Matt Rogers gegründet. Bereits Ende 2012 hatte das Start-up-Unternehmen 130 Mitarbeiter und wuchs schnell. Das erste Produkt „Nest Learning Thermostat“ kam 2011 auf den Markt und im Oktober 2013 folgten Rauch- und Kohlenmonoxyd-Melder. Bisher sind die Produkte ausschließlich auf dem nordamerikanischen Markt und in Großbritannien erhältlich. Dies könnte sich jetzt durch die Übernahme von Google ändern.

[Quelle:gizmodo.com]

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  1. NSA & Co holen / kaufen diese Daten bestimmt auch bei Bedarf.
    >
    Alle Geräte die Daten an fremde Firmenserver senden sollte man meiden !!!
    Nur eigene dezentrale Systeme nutzen !
    >
    Ein eigener Lowpower- Notebook der als
    Steuerrechner / VoIP zu DECT- Phone / Multimedia / Alarmanlage / Video- Fernüberwachung / … – Zentrale,
    an 365 Tagen / Jahr durchläuft, kostet heute kaum Strom. (Bei 20 Watt, nur ca. 40 € / Jahr)
    Man ist damit autark, unabhängig und nicht (weniger) ausgespäht.

  2. danke für den Hinweis, Sell
    Praktisch wäre noch das do-it-yourself tutorial dazu als link.

    Davon abgesehen:
    Wir wissen allerspätestens seit Ed Snowden (big ups to the man) dass den großen Datensammel- und -verwertungsdiensten nicht über den Weg zu trauen ist.

    also schnallt euch an und rüstet euch für das 21. Tech-Jahrhundert das IHR wollt und nicht für das, was euch Konzerne und Interessengemeinschaften aufzwingen und als „normal“ verkaufen wollen!

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