32,5 Millionen: Apple muss App-Umsätze an Eltern erstatten

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Da helfen alle Rekord-Umsätze nichts: Apple muss mindestens 32.5 Millionen US-Dollar an Eltern zurückbezahlen, die durch zu leicht gemachte App-Einkäufe ihrer Kinder finanziellen Schaden genommen haben.

Gerade noch meldete Apple einen neuen Rekord-Umsatz mit dem hauseigenen App-Store, muss der Elektronikkonzern jetzt einen Teil davon an einige Eltern zurückerstatten – Satte 32,5 Millionen US-Dollar (23,9 Millionen Euro) für unbeaufsichtigte App-Käufe Minderjähriger. Die US-Aufsichtsbehörde FTC gab einen entsprechenden Vergleich mit dem Smartphone-Hersteller bekannt. Apple habe es den Kindern zu einfach gemacht, mit den Apps Geld auszugeben, ohne das die Eltern etwas bemerkten, so der Vorwurf der FTC.

Besondere Aufmerksamkeit soll ein Mädchen erregt haben, das 2600 Dollar in ein virtuelles Tierhotel gesteckt hat. Die Rechnungen bekamen die Eltern, die allerdings daraufhin eine Sammelklage gegen den Konzern anstießen. “Es können keine Verbraucher zur Kasse gebeten werden, die nicht durch sie gebilligt wurden” erklärte die FTC-Chefin Edith Ramirez. Daher müsse Apple das Geld komplett zurückzahlen und seine Strategie ändern. CEO Tim Cook veröffentlichte auf der Webseite 9to5mac einen Brief an die eigenen Mitarbeiter, dass bei dem Unternehmen etwa 37.000 Beschwerden bisher eingegangen seien. Insgesamt hat Apple 28 Millionen Nutzer, die im App-Store Software herunterladen.

[Quelle:t-Online.de]

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  1. Dann schreib ich apple auch schnell an das alle meine apps von meinem Kind gekauft wurden.

    So ein Schwachsinn… wenn das Kind Apps kauft muss es halt zahlen fertig.
    Nur weil die Eltern nicht auf ihr Kind aufpassen kann das doch nicht das Problem von Apple sein.
    Vermutlich haben sie dem Kind auch gleich das Pw mit an die Hand gegeben damit sie ihre Ruhe haben und das Kind nicht die ganze Zeit frag.

    BTW:Elternführerschein!!!!

    1. Apple muß zahlen klingt auch gut. Apple muß überhaupt nichts, sie hätten auch in Berufung gehen können. Aber um allem Ärger und schlechter Presse aus dem Weg zu gehen, gerade was Kinder betrifft, hat man sich außergerichtlich geeinigt, siehe Vergleich. Aber was soll man denn noch machen? Jeder kann passwortgeschützt unter Einstellungen – Allgemein – Einschränkungen die In App Käufe deaktivieren. Wenn die betroffenen Eltern zu blöd dazu sind, kann ja Apple nichts dafür.

  2. Eigentlich müsste es heißen: “Obwohl Möchtegerneltern mehrfach fahrlässig ihre Aufsichtspflicht verletzt haben und dadurch Minderjährige nicht unerheblichen Aufwand generiert haben, erstattet Apple auch noch großzügig die Kaufpreise zurück!”

  3. Es ist halt Mode geworden Verantwortung zu leugnen.
    Die Verantwortung für ein Tun liegt beim Täter, sollte man meinen,
    aber solange Richter der Idee folgen, der Rock war zu kurz und die
    Vergewaltigte hat es dem Täter damit zu leicht gemacht, werden
    diese Verantwortungsvonsichweisenden damit wohl durchkommen.

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