14 absurde Werbeanzeigen für Zigaretten

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Vor 50 Jahren hat der öffentliche Gesundheitsdienst der USA ein Dokument veröffentlicht, das klar aussagt, das Rauchen von Tabak tödlich sein kann. Damit begann der Niedergang der Raucherkultur in den USA. Vorher wurde sogar mit gesundheitsfördernden Argumenten geworben. Wir haben 14 extreme Beispiele herausgesucht.

Die Werbetreibenden versuchten davor jahrzehntelang, dem Rauchen sogar eine positive Wirkung zuzuschreiben und haben das auch in zahlreichen Anzeigen versucht zu transportieren. Ob die Menschen damals wirklich dachten, Rauchen könnte die Grippe besiegen, Asthma beseitigen und Frauen bezirzen?

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Via Stanford School of Medicine, gizmodo.com

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  1. Und heute ist das auch noch so. Viele glauben, dass sie sich besser fühlen, wenn sie ihrem Körper freiwillig Gift zufügen.
    Auf N24 gab es mal eine Reportage von einem Lungenkrebspatienten, den hat man von der Diagnose bis zum Tod mit einem Kamerateam begleitet. Wenn das jeder Raucher sehen würde, bin ich mir sicher, dass 90% damit aufhören würden. Kein schöner Anblick. Ganz zu schweigen vom Geld, welches man jedes Jahr sparen würde.

      1. Schau Dir doch mal bitte eine Dokumenation über Fleischherstellung an, wenn Du alt werden möchtest.
        Einfach Dokumentation Fleischerzeugung googeln …
        (Und damit meine ich nicht, dass Du Vegetarier werden sollst;-)

        1. Woher weißt du denn, dass ich überhaupt welches esse? ;-) Aber ich weiß schon, was du meinst. Fleisch essen ist aber trotzdem nicht mit Zigaretten zu vergleichen. Und es werden deutlich mehr Leute sehr alt, die täglich Fleisch gegessen haben, als die, die täglich ne Schachtel Kippen sinnlos in die Luft geblasen haben.

    1. Ich bin vollkommen deiner Meinung. Mit drastischen und schockierenden Medien soll man die Bürger vor der Gefahr des Rauchens warnen. Ist schon längst Europaweit beschlossen und wir auch (bis 2016) umgesetzt.
      http://www.tagesschau.de/ausland/eu-tabakrichtlinie102.html
      An der Wirksamkeit dieser Maßnahmen habe ich keine Zweifel.
      Ich sehe allerdings Probleme. Die Tabakindustrie wird sich mit allen Mitteln wehren, da ihnen Umsatz entgehen wird.
      Außerdem glaube ich, das die Regierung ebenfalls ihre Steuereinnahmen im Hinterkopf haben und somit auf keinen Fall mit Verboten handelt. Momentan gehen rund 3/4 des Kaufpreises einer Schachtel Zigaretten an den Staat (Tabaksteuer und MwSt.).

      1. Kein Ahnung, ob das etwas bringt, dazu müßte man die Vorher/Nachher Verkaufszahlen aus den betreffenden Ländern kennen. Jeder der raucht weiß ja, dass es schädlich ist. Und solche Sachen wie z.B. Lippenkrebs auf einer Schacht abzubilden bringt sowieso nichts, da diese Krebsart heute bei Rauchern so gut wie nicht mehr vorkommt, dank Filter.
        Die Politik spielt da sicher auch eine Rolle. Wenn nicht, würde die Schachtel schon längst 10€ kosten. ;-)

  2. Ich bitte um differenzierte Betrachtungsweise. Wenn die sogenannte Tabakindustrie in ihren Zigarettenmischungen neben all den chemischen Zusatzstoffen noch etwas Platz für Tabak lassen würde, hätten wir die Diskussion nicht.
    Ein Beispiel: Salpeter. Zigaretten aus reinem Tabak erlöschen, wenn nicht Luft durchgezogen wird. Deshalb werden Brandbeschleuniger zugesetzt. Bewusst werden auch abhängigkeitserzeugende Giftstoffe zugesetzt. Hintergrundinfo hier http://www.rauch-frei.info/nichtrauchen/basics/zigaretten-sind-manipuliert.html
    Bin übrigens Nichtraucher.

  3. Erstaunlich, dass so viele Zigarettenmarken jeweils die einzige sein wollten, die ihre Raucher vor wundem Schlund bewahrte. Milde, mildere, mildeste Rachenputzer. Wenn alle so warben, war das wohl ein großes Problem, fast so groß wie die Verlogenheit der Werber.

    1. …und 16 Minijarden wurden via Steuern der Allgemeinheit zugeführt. Lso bescher Dich nicht. Jetzt kannst Du dafür Abfangjäger fliegen, den allgegenwärtigen Terroristen bekämpfen und mit dem Restteer Autobahnen bauen.
      Ich hab ja wirklich nichts gegen Forschung und Aufklärung. – Aber bitte hört doch mal auf damit per Gesetz anderen Leuten vorzuschreiben, wie sie ihr Leben führen wollen, wenn ihr selbst nicht diesen Stil teilt. Ich hab kein Auto, fühle mich aber durch all die Karren und besoffenen Fahrer mehr bedroht als durch einen Raucher. Komm ich deshalb auf die Idee, Euch das Autofahren vebieten zu wollen? Nein, ich unterstütze aber Aufklärungsarbeit für sicheres und verantwortungvolles Verhalten im Straßenverkehr und überlass die Entscheidung dann dem Fahrzeuglenker.

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