Chris McLennan über das aufregende Leben eines Reisefotografen

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Chris McLennan kann man nur beneiden. Der Fotograf reist um die ganze Welt, erlebt Abenteuer, trifft dort Tiere und sieht die atemberaubendsten Orte überhaupt. Für Gizmodo hat er beschrieben, wie einige seiner bekanntesten Bilder entstanden sind.

Das spaßigste an meinem Beruf als Reisefotograf sind wohl die Abenteuer, die ich dabei erlebe. Wie zum Beispiel beim Abseilen in diese „Verlorene Welt“ in den Waitomo Caves in Neuseeland. Bevor ich obiges Bild schoss, musste auch ich mich an diesem Seil herunterhangeln. Gar nicht so einfach, wenn man unter Höhenangst leidet! Es ging 150 Meter tief in das unterirdische Kalksteingebilde auf der Nordinsel von Neuseeland.

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In Südafrika mit Weißen Haien zu schwimmen sollte man auf jeden Fall machen, wenn man sich für Wildtiere interessiert. Es ist unmöglich, diese Erfahrung in Worte zu fassen.

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Diese Aufnahme hatte ich schon geplant, bevor ich in Alaska ankam. Natürlich kann man nicht sicher sagen, ob man die Aurora Borealis letztendlich zu sehen bekommt. Alles was man machen kann, ist sich vorzubereiten und zu hoffen. Um die Hunde vor der langen Belichtung zu beruhigen, mussten wir sie vorher lange laufen lassen (was sie sowieso gerne machen). Das war auch fast schon das schönste an den Aufnahmen: Die Hunde laufen zu lassen, das Zelt aufbauen, daneben die Hunde und der Schlitten, die ganze Nacht in der Eiseskälte eines Winters in Alaska.. und dann der Moment der Freude, als wir tatsächlich die Nordlichter zu sehen bekamen.

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Auch diese Aufnahme war schon so geplant, bevor ich mein Ziel, die tropischen Inseln von Tahiti erreichte. Und nebenbei durfte ich an einem heißen, sonnigen Tag in dem kristallklaren Wasser neben wunderschönen Schwarzspitzen-Riffhaien tauchen.

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Bei einem meiner jüngsten Abenteuer nahm ich in Botswana mehrere Bilder von einem Löwenrudel mit einem ferngesteuerten Wagen – getauft „Car-L“ – auf. Die Aufnahmen wurden ein großer Erfolg, dass Video kann man hier sehen. Das ganze Projekt hat unheimlich viel Spaß gemacht: Den Buggy designen und zusammenbauen, sich die möglichen Aufnahmen in Afrika vorzustellen und dann die Ergebnisse – als wir ein Rudel von acht Löwen filmten, wie sie sich an den Bugge heranpirschten, ihn angriffen und letztlich davontrugen!!

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Ich wuchs in den Bergen von Neuseeland auf und war schon immer ein guter Skifahrer. Durch das ständige Reisen komm ich aber fast nicht mehr dazu. Für Aufnahmen wie diese für Angel Fire in Neumexiko kann ich aber zurück in den Schnee. Und auch wenn ich mit einer Kamera auf meinem Rücken zwar nicht so viel Ski fahren kann, darf ich doch Aufnahmen wie diese vorbereiten und ausführen – was genauso viel Spaß macht!

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Eines der Highlights meiner Arbeit ist das Privileg, Einheimische der entferntesten Nationen besuchen zu dürfen. Aufnahmen wie diese von einem „Huli-Perückenmann“ in Papua-Neuguinea sind immer besondere Abenteuer. Mit verschiedenen Kulturen Zeit zu verbringen ist immer eine prägende Erfahrung. [via gizmodo.com]

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