Interaktive Grafik: Ausbruch von vermeidbaren Krankheiten weltweit

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Auch wenn die medizinische Forschung im vergangenen Jahrhundert immense Fortschritte gemacht hat, fordern vermeidbare Krankheiten aufgrund eines ungenügenden Impfprogramms immer noch viel zu viele Opfer. Diese interaktive Karte gibt einen Überblick über die Krankheitsausbrüche weltweit.

Im Rahmen des „Global Health“ Programms wurden zwischen 2008 und 2014 die Ausbrüche von Erkrankungen, gegen die es Impfstoffe gibt, ermittelt und in einer interaktiven Grafik zusammengestellt. Hierzu zählen beispielsweise Masern, Mumps, Röteln, Polio und der Keuchhusten. Wie zu erwarten wurden viele Ausbrüche in Entwicklungsländern verzeichnet, größtenteils vermutlich als Folge der nicht vorhandenen Masern-Mumps-Röteln-Impfung. Aber auch in den entwickelten Staaten zeigt sich eine erstaunliche Anzahl an Neuerkrankungen. Beispielsweise war der Keuchhusten in den letzten sechs Jahren sehr präsent in den USA, alleine in Kalifornien wurden zwischen 2011 und 2013 über 10.000 Erkrankungen gemeldet. Ähnlich große Ausbrüche wurden auch in anderen Teilen der USA, in Großbritannien und in Australien vermeldet.

Natürlich kann man die Studie schnell als verzerrt abstempeln. Die Daten stammen aus Veröffentlichungen weltweit und mit Sicherheit mangelt es an Datenquellen aus den Entwicklungsländern. Aber alleinig die gesammelten und zusammengefassten Ausbrüche in der westlichen Welt liefern ein schockierendes Bild und ein jeder frägt sich vielleicht zu welchem Anteil daran die Anti-Impf-Kampagnen Schuld tragen.

[Quelle:gizmodo.com]

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  1. es wäre interessant zu wissen wie viele von den erkrankten geimpft waren. was sollen solche Grafiken? das hat nichts mit Wissenschaft zu tun und ist reiner populismus!

    1. Zum Glück gibt es vergleichende Studien von geimpften und ungeimpften Kindern, auch von namhaften Anstalten wie dem Robert-Koch-Institut. Die sagen zwar, dass Impfungen voll toll sind und so (klar, dafür werden die ja bezahlt), aber die Rohdaten exakt dieser Studien sagen etwas anderes: Kinder, die geimpft wurden, sind häufiger krank. Außerdem schützen Impfungen nicht zwangsläufig vor den entsprechenden Krankheiten.
      Siehe dazu http://www.efi-online.de/kiggs-studie/
      Wem das noch nicht reicht, der sollte sich mal fragen, ob er „Wirkverstärker“ wie Aluminium und Quecksilber tatsächlich in seinem Körper haben will.

  2. Vollste Zustimmung für die Vorredner.
    ich bin ebefalls davon überzeugt, dass ein Mittel gegen Krebs nur gefunden werden wird, wenn die Pharmaindustrie über die Gesunden finanziert wird, statt über die Kranken. Das gleiche Belohnungssystem auf Krankenkassen angewendet, würde vernünftige und wirkungsvole Therapien fördern. Will man aber wohl nicht, weil je mehr krank, desto mehr Profit. Wenn mehr krank weniger Profit und mehr gesund mehr Profit bedeuten würde, käme Vernunft in das System.

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