Datenklau: Spur der E-Mail- und Passwortdiebe führt nach Osteuropa

Passwortklau

Vor einigen Tagen vermeldete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einen Diebstahl von 16 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern. Erste Indizien deuten nun daraufhin, dass für den Datenklau Cyberkriminelle aus Osteuropa verantwortlich seien. Bis jetzt scheinen die Daten noch nicht für kriminelle Aktivitäten genutzt worden.

Laut Spiegel Online stieß die Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Verden zufällig auf die Datenbank mit den 16 Millionen E-Mail-Adressen. Eigentlich ermittelte sie gegen den BKA-Trojaner, der seit einigen Jahren Computer wegen vermeintlich illegaler Aktivitäten blockiert.

Bei ihrer Recherche fanden die Ermittler einen ausländischen Server, auf dem sie die geklauten Daten entdeckten. Die Chancen, über den Server an die Täter heranzukommen, schätzt die Staatsanwaltschaft laut Spiegel Online als gering ein. Derzeit gebe es aber keine Hinweise darauf, dass die Daten bereits für kriminelle Aktivitäten benutzt wurden. Ein Missbrauch der Daten sei aber durchaus möglich.

[Spiegel Online]

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  1. Nicht auszudenken, welchen Unfug bzw. Schaden die Gauner mit den Zugangsdaten bei Online Handelsplattformen anrichten könnten, wenn sie ein funktionierendes Login und Passwort haben. Dort sind ja Konto- bzw. Kreditkartendaten hinterlegt. Ich bezahl daher im Internet immer öfter prepaid mit paysafecard, da muss ich diese Daten nicht angeben und somit können mir diese nicht gestohlen und missbraucht werden. Da fühl ich mich schon sicherer.

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