New Yorker Feuerwehr nutzt Data-Mining, um Brände zu verhindern

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Helme? Check. Atemschutzmasken? Check. Algorithmen? Zumindest im Falle von New York ist das ab jetzt ebenfalls wichtiger Bestandteil der Brandbekämpfung. Dem Wall Street Journal zufolge nutzt die Feuerwehr Data-Mining, um besonders brandgefährdete Gebäude auszumachen.

Das New Yorker Fire Department entwickelte mit 60 verschiedenen Faktoren einen Algorithmus, mit dem festgestellt werden kann, welche Gebäude in Sachen Brandschutz bedenklich sind. Beispielsweise alten, leerstehenden Gebäuden oder solchen in ärmeren Gegenden wird ein höheres Risiko zugesprochen und bei Inspektionen eine höhere Aufmerksamkeit zugewandt. Bisher ging man hier eher nach dem Zufallsprinzip vor, Schulen und Bibliotheken wurden aber bevorzugt.

Ein ähnliches Prinzip wird bereits in Boston genutzt, um anhand Meldungen von Beschwerdeanrufen, Sicherheitsprotokollen und Steuereinnahmen die Gebiete zu bestimmen, die vermehrt mit Patroullien überwacht werden. Auch wenn das Programm der New Yorker Feuerwehr noch nicht lange genug läuft, um Resultate zu zeigen, erwartet der Assistant Commissioner for Management Initiatives Jeff Roth einen Rückgang der Brände sowohl in Zahl, als auch Heftigkeit. [WSJ via The Verge]

Bild: meunierd/Shutterstock

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