Oculus Rift Entwickler veröffentlichen Best Practices Guide

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Wer sich für Virtual Reality interessiert, kommt mittlerweile um die Oculus Rift nicht mehr herum. Spätestens mit dem Release des Devkits wächst die Entwicklercommunity um die VR-Brille. Nun hat Oculus einen Leitfaden zusammengestellt, in dem Hinweise und Details zur Entwicklung von VR-Umgebungen verzeichnet sind.

Der Best Practices Guide wurde von Oculus zusammengestellt, um angehende Entwickler auf drei Kernprobleme bei VR aufmerksam zu machen: Augenbelastung, Komfort und User Experience. Durch das Befolgen der Hinweise zu Punkten wie Rendering, Latenz, Optimierung, Geschwindigkeit oder User Interface sollen die Devkit-Nutzer es beim Designen der eigenen VR-Anwendung leichter haben. Das Dokument umfasst insgesamt 39 Seiten, wobei die Stichpunkte auf Seite 5 enden und sich der Rest aus Anhängen zu Detailfragen zusammensetzt.

Einige der Hinweise sind auch für den Laien eher in die Rubrik des gesunden Menschenverstands einzuordnen – dass man den Horizont der Simulation nicht abrupt drehen sollte, wird wohl jedem einleuchten, falls nicht gerade ein Achterbahnerlebnis gebaut werden soll. Dafür sind die Tipps interessant, die sich auf den Medienwechsel von Computerbildschirm zu VR-Brille beziehen. Die Entwickler raten dazu, dem Nutzer auch in Cutscenes und im Pausenmenü das Umsehen zu ermöglichen, um ihn oder sie nicht aus der Immersion zu werfen. Natürlich werden auch technische Daten angegeben, so soll beispielsweise der Code v-synced und unbuffered auf mindestens 60fps kommen, weil Lags im VR sehr unangenehm für den Betrachter sein können.

Das vollständige Dokument findet ihr auf der OculusVR-Seite. Dabei ist zu beachten, dass es sich um einen ersten Entwurf handelt, der noch nicht rechtlich und medizinisch überprüft worden ist.

[Oculus Best Practices], via [roadtovr] / (Bild: OculusVR)

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