Geeksphone Revolution enthüllt: Android und Firefox OS im Dual-Boot-Betrieb

Geeksphone Revolution enthüllt: Android und Firefox OS im Dual-Boot-Betrieb

Das Smartphone Revolution ist das neueste Gerät aus dem Hause Geeksphone. Auf dem 4,7-Zoll-Gerät laufen Android und Firefox OS im Dual-Boot-Betrieb. Nutzer können laut der offiziellen Beschreibung auf der Geeksphone-Webseite nahtlos zwischen beiden System hin und her wechseln.

Das Gerät misst rund 135 mal 68 mal 9,8 Millimeter und ist mit einem 4,7 Zoll großen IPS-Display mit einer qHD-Auflösung von 960 mal 540 Pixel ausgestattet. Als CPU verbaut Geeksphone einen Intel-Atom-Z2560-Dual-Core-Chip mit maximal 1,6 GHz Taktrate. An RAM bietet es 1 GByte. Für Daten bringt das Revolution einen 4 GByte großen internen Speicher sowie einen microSD-Kartenslot mit, der nochmals bis zu 32 GByte an Speicherplatz schafft. Der Akku hat eine Kapazität von 2000 mAh.

An Kommunikationsschnittstellen unterstützt das Quad-Band-Smartphone außer GPRS und EDGE auch UMTS mit HSPA, allerdings nur mit Datenraten von bis zu 21 MBit/s im Downstream und 5,76 MBit/s im Upstream. Auf LTE müssen Anwender offenbar ebenso verzichten wie auf NFC und Bluetooth 4.0. Dafür sind WLAN nach IEEE 802.11b/g/n, Bluetooth 3.0 und AGPS an Bord.

Für Fotos und Videos bringt das Revolution eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz mit. Für Videotelefonie gibt es auch noch eine 2-Megapixel-Webcam in der Front.

Betrachtet man die technischen Daten, handelt es sich beim neuesten Geeksphone-Modell entgegen der vollmundigen Ankündigung Ende November aber nicht um ein High-End-Smartphone, sondern eher um ein Gerät aus der unteren Mittelklasse.

Einen Preis oder Verfügbarkeitstermin hat der spanische Hersteller aber immer noch nicht genannt. Im November versprach Mitgründer Javier Aguera aber, “der Preis wird sehr wettbewerbsfähig sein”. Kunden, die das im Juli 2013 angekündigte, aber inzwischen eingestellte Modell Peak+ vorbestellt haben, werden ohne Mehrkosten zum Revolution wechseln können. Alternativ erhalten sie ihr Geld zurück.

Schon vor seinem Firefox-OS-Engagemnet hatte Geeksphone Android-Telefone im Programm. “Ursprünglich wollte man mit Android starten, aber durch die gemachten Erfahrungen mit Open Web [Phones], hat man sich entschieden, Kunden die Möglichkeit zu geben, zwischen den Systemen zu wählen”, erklärte der Hersteller im November gegenüber News.com.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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