Mark One: Der erste 3D-Drucker für Kohlenstofffasern

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Kohlenstofffasern sind ein wunderbares Material, stark und federleicht. Aber mit ihnen etwas herzustellen ist technisch aufwändig und exterem teuer. Dewesgen hat Mark Forged diesen 3D-Drucker entwickelt, der Objekte aus C-Fasern herstellt, in dem er Schicht um Schich dieses Materials übereinander druckt.

Der Mark One, der auf der SolidWorks World 2014 in San Diego präsentiert wurde, kann mit Kohlenstofffastern, Fiberglas, Nylon und Polyactid-Kunststoffen (PLA) drucken. Gleichzeitig sieht das Gerät noch ziemlich schick aus und passt mit seinen Maßen von etwa 58x30x33 Zentimetern auf jeden Schreibtisch.

Die C-Faser-Objekte, die der Mark One herstellt, sind zwanzig Mal stabiler und fünfmal stärker als solche aus ABS, dem Material, das heute meist in 3D-Druckern verwendet wird. Besonders punkten können sie mit ihrem optimalen Verhältnis zwischen Gewicht und Stabilität. Grund dafür, so Mark Forged, ist, dass die Objekte „aus zehntausenden durchgängigen Strängen von Kohlenstofffasern bestehen“.

Die Einsatzmöglichkeiten für den Mark One sind riesig, von Autoteilen bis hin zu Prothesen ist alles denkbar. Glücklicherweise wird der 3D-Drucker nicht nur für kommerzielle Kunden zu kaufen sein: er kann ab Februar von jedermann vorbestellt werden und wird in der zweiten Jahreshälfte ausgeliefert. Kostenpunkt: 5.000 US-Dollar, rund 3.700 Euro.

[Mark Forged via gizmodo.com]

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