Lenovo mit Auflagen für die Motorola-Übernahme

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Die Übernahme von Motorola durch den chinesischen Konzern Lenovo scheint unter Dach und Fach. Die Foreign Investment in the United States möchte dies jedoch nur unter Auflagen zulassen.

Bereits vor zwei Tagen gab Google offiziell bekannt, sich von der ungeliebten Mobilfunktochter Mototola zu trennen. Jetzt kommen neue Details ans Licht, die es Lenovo, die die Sparte von Google übernehmen werden, nur unter gewissen Auflagen möglich macht. Die Foreign Investment in the United States (CFIUS) möchte eventuell eine zu große Einflussnahme der chinesischen Regierung verhindern. Beispielsweise kann diese Behörde die Auflage erteilen, dass gewisse Produkte nur in den USA vertrieben werden dürfen, oder ein Teil der Produktionsstätte in den USA verbleiben müssen. Diese Einschätzung hat die Agentur Reuters durch Experten erhalten.

Als eine „interessantes Liebesgeschichte“ bezeichnete der Lenovo-CEO Yuanqing Yang die Motorola-Übernahme und hatte gegenüber Fortune die Hintergründe erläutert. Bereits bevor Google vor anderthalb Jahren Motorola Mobility für 12,5 Milliarden Dollar übernahm, hatte Lenovo interesse an dieser Sparte. Das Ziel sei es langfristig Apple und Samsung zu überholen – was bei den aktuellen Verkaufszahlen und dem sich abzeichnenden Trend beider Konzerne schwierig werden dürfte.

 

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

[Quelle:zdnet.de]

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    1. Weshalb denn? Google behält die üver 4000 Patente von Motorola. Diese waren das eigentliche Ziel von Google, nicht die Hardwareabteilung. Diese musste man dazukaufen um die Patente zu erwerben.

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