Nissans neuer Motor: 3 Zylinder, 40 kg und 400 PS

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Ein Motor, der so klein ist wie der Neue von Nissan kann man sich vielleicht noch in einem Kleinwagen vorstellen, aber Nissan baut diesen Antrieb in einen Rennwagen für das 24h-Rennen von Le Mans ein.

Der Motor mit der Bezeichnung Nissan DIG-T R wiegt ungefähr 40 kg und ist mit 3 Zylindern ausgestattet. Er würde problemlos in einen großen Reisekoffer passen. Der Hubraum ist gerade einmal 1,5 Liter groß. Dennoch erreicht dieser Winzling 400 PS.

Neben dem kleinen Verbrennungsmotor ist im Rennauto auch noch ein Elektromotor integriert, der seinen Strom aus Lithium-Ionen-Akkus bezieht, die in der Karosserie eingelassen sind. Der Motor wird in Nissans ZEOD RC (Zero Emission On Demand Race Car) eingebaut.

Sollte der Motor den 24h-Test von Le Mans überstehen, kann man sich durchaus vorstellen, ähnliche Modelle auch in ganz reguläre Fahrzeuge einzubauen.

[Via Wired, gizmodo.com]

Bilder: Nissan

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  1. Früher hielten, vor allem deutsche, autos bei angemessener pflege 1000000 km und mehr, heute kann man froh sein 150000 km ohne größere probleme zu erreichen.
    Eine solche forschung korrigiert diese laufleistung noch mal nach unten.
    Aber der autokäufer will es ja so – viel leistung, wenig hubraum (=wenig verbrauch) und niedrige anschaffungskosten. Irgendwie bezahlt man aber trotzdem immer

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  2. der trick dabei: nicht nur der benzinmotor sorgt für den vortrieb, sondern auch der Elektromotor. gerade sdieser hat eine drehmomentkurve, die eine glatte Linie darstellt: von 0 bis max. Drehzahl liegt immer das maximale Drehmoment an – er beschleunigt also brutal.
    den benzinmotor knann man nu in einem relativ kleinen betriebsfenster betreiben, für das er optimiert wurde. zum beschleunigen verwendet man den elektromotor. bei normalem vortrieb kann der benziner seine überschüssige energie an die Akkus abgeben.
    wenn man es also richtig macht, bedeutet dies noch nicht mal, dass der motor exzessive verschlissen wird. schließlich hat der motor eine literleistung von knapp 270 ps – Schnitzer hatte Anfang der 80er bereits Motoren auf dem Prüfstand mit literleistungen von 1.000 ps!

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