3D-Drucker: Einlegesohlen aus Fußvideos



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Jeder Fuß ist anders, aber leider können sich die meisten keine maßgeschneiderten Schuhe leisten. Zum Individualisieren gibt es allerdings Einlegesohlen. Eine Firma namens Sol hat ein Verfahren entwickelt, bei dem man nur noch ein 10sekündiges Video benötigt, um mit dem 3D-Drucker perfekte Sohlen drucken.



Was die Sohlen kosten werden, hat der Hersteller noch nicht verraten, aber alles, was der Anwender einschicken muss, ist ein Video des unbelasteten Fußes, das ungefähr 10 Sekunden lang sein muss. Das fertige Produkt wird vom Hersteller sogar noch passend zur Schuhfarbe eingefärbt.

Innerhalb von zwei Wochen soll die Sohle fertig gestellt und an den Kunden geschickt worden sein. 



[Via (name)Sols, (name)gizmodo.com]




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  1. Verrückt was mit den 3D Druckern jetzt alles möglich ist. Ich warte schon gespannt auf den Tag, an dem ganze Häuser „gedruckt“ werden können. Aber vielleicht versuchen sie es zuerst mit einer Hundehütte. :D

  2. dem das Wort 3D-Drucker gegen den Strich geht?
    Drucken stammt doch daher, dass durch Druck Farbe von einer Platte auf ein anderes Medium wie zB Papier übertragen wird. Schon Wortschöpfungen wie Tintenstrahl- oder Nadeldrucker waren mehr als grenzwertig, weil dabei alles nur kein Druck nötig ist um ein Abbild zu erzeugen. Bei 3D wir es dann vollends unpassend. Warum orientiert man sich bei der Wortschöpfung für ein neues Verfahren oder Gerät am Ergebnis? Es kommt ein Bildchen raus, also muss es ein Drucker sein lass ich ja noch gelten. Aber es ist mit einem Computer verbunden und es kommt ein Gegenstand dabei heraus, also muss es ein Drucker sein? Geht unser Erstaunen darüber, was alles ‚gedruckt‘ werden kann nicht vielmehr von der Wortwahl Drucker aus, als vom gefertigten Produkt? Wären wir ebenso erstaunt, wenn diese ‚Drucker‘ 3D-Schnitzer, 3D-Strukturierer oder 3D-Prozesser wären?

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