Google: Regenbogen-Doodle zur Eröffnung der Olympischen Spiele

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Heute abend werden die Olympischen Winterspiele in Sotschi eröffnet - und selten war ein Sportereignis im Vorfeld so umstritten. Neben den immensen Kosten für die Spiele steht das Austragungsland Russland vor allem wegen seiner diskriminierenden Politik Homosexuellen gegenüber in der Kritik. Google reagierte darauf heute mit einem besonderen Doodle.

Das Doodle zeigt sechs der beliebtesten Sportarten, die in Sotschi ausgetragen werden – hinterlegt mit Regenbogenfarben. Seit den Anfängen der Schwulenbewegung ist die Regenbogenfarbe eines der bekanntesten Symbole für den Kampf gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte.

Damit aber auch jeder versteht, was Google mit seinem heutigen Doodle ausdrücken will, zitiert die Suchmaschine außerdem die Olympische Charta:

“Die Ausübung von Sport ist ein Menschenrecht. Im Sinne des olympischen Gedankens muss jeder Mensch die Möglichkeit zur Ausübung von Sport ohne Diskriminierung jeglicher Art haben. Dies erfordert gegenseitiges Verstehen im Geist von Freundschaft, Solidarität und Fairplay.”

Auch Google.ru zeigt heute das Regenbogen-Doodle. In Russland selbst düfte die Aktion allerdings kaum Wirkung zeigen. Hier ist Google vergleichsweise unbedeutend – Marktführer unter den Suchmaschinen ist das Unternehmen Yandex.

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  1. Los, werdet alle homosexuell! Dann ist die Welt wieder in Ordnung, denn das ist zur Zeit unser aller Problem, nähmlich, dass es auf der Welt im Moment noch zu viele Heteros gibt. Ist ja wohl unverschämt, dass der Putin meint, hetero sein, wäre normal. was normal ist und was nicht, das entscheiden ja wohl die Medien, also die westlichen, also die vermarionettierten. Zumindest hier bei uns. Und wenn man Medien konsumiert, sollte man wohl schnell merken, welche Orientierung für uns “eingeplant” worden ist. Ist doch auch klar, dass die Bevökerungsgruppe, die ihren Eigenanteil wieder aufwerten möchte, etwas drastischere Massnahmen ergreift, als uns alle in Frieden Hetero sein zu lassen.

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    1. Wer nämlich mit “h” schreibt, ist dämlich!
      Außerdem sind schwule und Lesben genauso normal wie alle anderen Menschen auch. Nur, weil Heterosexuelle die Mehrheit stellen, heißt das noch lange nichts! Die Mehrheit der Menschen auf der Welt sind Asiaten. Nach deiner Logik wären also alle Nichtasiaten unnor
      mal. Manchmal zweifle ich echt an der Logik mancher Menschen…

      1. Dee-Moe, wenn Du Dich zu manchen Menschen hinzurechnest zweifelst Du völlig zu recht, und wenn Du schon mal dabei bist, zweifel doch auch schon mal an Deiner Definition von “normal”.
        PS. Nämlich mit h entspricht zwar nicht der heutigen Rechtschreibung, leitet sich jedoch von namentlich ab und Name schrieb man bis 1760 noch mit h. Von daher st dieser Fehler verzeihlich. Besonders Buddhisten verdienen hier Nachsicht ;-)

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  2. …ich soll also Schwanz im Darm normal finden?
    Nein danke!

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  3. An all die Achwassindwirdochsoliberal- und Toleranttypen. Wie reagiert ihr, wenn euer Sohn nachhause kommt und euch von seiner aufgeklärt-liberalen sexuellen Beziehung zu seinem Pfarrer erzählt?

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  4. Wo bitte ist Russlands Politik SchwulenFEINDLICH? Wenn ein Land seinen Moralvorstellungen gehör verschafft ist das lediglich normal. Nur weil in USA Mormonen leben, wird ja nicht für alle die Vielweiberei eingeführt oder diskutiert.

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  5. Minderheiten sollten Mehrheiten einfach in Ruhe lassen und umgekehrt. Keiner muss sich für den anderen einsetzen, wenn alle von allen in Ruhe gelassen werden. Was der Einzelne tut wird von allgemeingültigen Gesetzen geregelt. Wir brauchen keine Minderheitengesetzgebung. Schon allein das Wort ist im Kern assozial. Und eine solche Gesetzgebung per Gesellschaftsverständnis überflüssig.
    http://minderheiten-quartett.de/was-soll-das

    1. Nun, möglicherweise ist es genau deshalb ein Thema, weil in diesem Falle die Mehrheit (bzw. Teile davon, die insofern selbst wieder “nur” eine Minderheit sind) die Minderheit eben nicht “in Ruhe” lässt. Insbesondere nicht in Russland, wo ja auch extra eine “Minderheitengesetzgebung” eingeführt wurde, um die Minderheit zu diskriminieren. Aber um das zu erkennen, müsste man schon weiter als von der Wand bis zur Tapete denken.

        1. 1. Wie sich herausgestellt hat, sind hier auf dieser Seite die Heteros in der Minderheit!

          2. Das homosexuelle keine Kinder zeugen können, ist reine Fiktion und ein vorgeschobenes Pauschalurteil! ja, klar! Wie stellt ihr euch das vor?

          3. Mir persönlich geht es nicht um das Schwulsein einzelner Individuen, sondern um die zwanghafte Sensibilisierung der Anderen und vor allem um die Verschwulisierung der Gesellschaft.
          Und darum geht es auch in Russland. Es soll dort nicht verboten sein homosexuell zu sein, sondern nur das, was Ihr hier in den kommentaren veranstaltet, ist dort neuerdings verboten. Und das mMn völlig zu Recht, denn man sieht ja wie weit es hier schon gekommen ist

  6. “Die Minderheit hält wenig von der Mehrheit, bis jene auf ihrer Seite steht.”
    .
    © Michael Wollmann (*1990), Student
    Quelle: »Entgrenzte Grauzonen», Engelsdorfer Verlag Leipzig, 2013

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