PillCam: Ihre Reise durch unser Inneres [Video]

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Die PillCam, eine kleine Kamera in Pillengröße, die anstelle einer normalen Magen-Darm-Spiegelung geschluckt werden kann, ist jetzt auch in den USA zugelassen. Hier gibt es nun ein Video, wie die Aufnahmen der Mini-Kamera bei der Reise durch unser Verdauungssystem aussehen.

Während es für den medizinischen Laien vielleicht etwas sonderbar aussehen mag, wie die Pille ihren Weg durch die aufgefaltete Darmschleimhaut macht, gibt es einen sehr wichtigen Grund für diese Art von Untersuchung. Darmkrebs zählt weltweit zu den häufigsten und sehr gefährlichen Krebserkrankungen und eine Darmspiegelung stellt die beste Krebsvorsorgeuntersuchung dar. Kleine Polypen, die eine Vorstufe oder ein frühes Stadium des Darmkrebes darstellen, können so rechtzeitig im Gesunden abgetragen werden. Die Qualität der Aufnahmen kann die altbekannte Darmspiegelung noch nicht ersetzten, aber dennoch beeindruckend, dass solch kleine Kameras produziert werden, die wir als ganzen schlucken können.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=lV8wzVZPwYM

[Quelle:gizmodo.com]

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  1. Super Sache, gibt´s aber schon ewig, natürlich erst für Privatpatienten, aber mitlerweile übernehmen auch die Kassen dies Art der Untersuchung.
    Zumal die Kamerapille den kompletten Weg, vom Magen bis in die Kloschüssel aufzeichnet, da braucht man keine unangenehme Magen/Darmuntersuchung. Zumal die durch´s Arschloch und Hals eh nicht viel sehen können.

    Sollte Standart bei Magendarmproblemen werden, zumal der für jeden unangenehme Teil dann wegfällt ;-)

    1. Jedenfalls dürfte es schonmal wesentlich angenehmer sein das Teil zu schlucken als das übliche..
      Ich bin tierisch froh das ich noch nie so eine Untersuchung machen musste (und hoffendlich auch nie muss).

    2. „Sollte Standart bei Magendarmproblemen werden, zumal der für jeden unangenehme Teil dann wegfällt ;-)“

      Wird es mit Sicherheit nicht. Das Ding kann weder still an Ort und Stelle filmen, noch kann es gezielt irgendwelche Stellen inspizieren, dies wird vor allem im Magen ein Problem, der doch etwas grösser im Durchmesser ist als der Darm.

      1. Also ein Problem ist das nicht, ich habe die schon selber testen dürfen, das war um den gesamten Darm zu untersuchen, was mit den normalen Methoden nicht möglich ist.
        Das gute daran, die Diagnose, dass es kein Darmkrebs war ;-) Das hätten die nie mit nem CT oder der normalen Untersuchung sagen können, denn unser Darm ist ja ca. 6m lang. ;-)
        Da ist diese Kamera schon sehr sinnvoll, wenn man alles untersuchen muss.
        Mir ist jedenfalls ein riesen Stein vom Herzen gefallen :-)))

  2. Ich fände weniger News von gestern wirklich gut. hab die Seite auf FB abonniert, aber überlege nun stark, es wieder zu lassen. bei Gizmodo scheint Sommerloch zu sein (oder der Zwang, möglichst viel zu posten, obgleich der Qualität.)

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