Krabbenpanzer: Blutung von Schusswunden in 15 Sekunden stillen

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Um Blutungen von Schusswunden zu stoppen, werden bislang Mull-Kompressen mit starken Druck in den Wundkanal gedrückt. Mit winzigen medizinischen Schwämmen soll künftig so eine Blutung in 15 Sekunden gestoppt werden.

Das Unternehmen RevMedX hat ein Verfahren entwickelt, bei dem Schwämme aus Zellulose, die mit Citosan beschichtet sind, in die Wunde gedrückt werden. Die antibiotische und blutgerinnende Substanz wird aus den Schalen von Krabben gewonnen. Das Material dehnt sich extrem schnell aus – in 15 Sekunden soll der Schusskanal ausgefüllt und die Blutung gestoppt sein.

RevMedx hat für die Entwicklung von XStat 5 Millionen US-Dollar von der US-Armee erhalten und versucht gerade, die Gesundheitsbehörden für eine Zulassung zu gewinnen.

[Via RevMedx, gizmodo.com]

Bild: RevMedx
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  1. Na wo bleibt ihr super Doktor, Professor, Ingenieur Wissenschaftler? Nichts daran auszusetzen? Dürfen sie es zulassen? Ihr seid so lächerlich!

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  2. Als ich das Bild zuerst gesehen hab dachte ich „wtf?Die wollen aber nicht ernsthaft das man sich das fette teil in ne schusswunde reinrammt ?oO“ ..das wäre so krank gewesen D:

  3. Was soll daran schlimm sein? Es geht nicht darum ob es weh tut oder eine Verletzung verursacht- beides ist ja schon da. Hier geht darum schnell eine starke Blutung zu stoppen und einen Menschen zu retten. Ob da eine fette, rauhe Mullrolle oder eine glatte Kanüle „schonend“ eingebracht wird- ich bin da eher für die Kanüle.

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