Schlüssel-Kopien durch Fotografien

ku-xlarge-2-139

Wer einen Schlüssel auch nur abfotografiert, kann ihn mit Hilfe einiger Anleitungen aus dem Internet selbst nachmachen.

Die speziellen Abmessungen von Schlüsseln kann man sich aus dem Internet besorgen. Die Rohlinge, die noch nicht die entsprechenden Kerben haben, ebenfalls. Und leider gibt es auch sogenannte Depth & Space-Tafeln, auf denen man nachlesen kann, wie weit entfernt die jeweiligen Kerben bei den unterschiedlichen Herstellern gesetzt werden müssen.

Weil man mit einem Foto als Vorlage arbeitet, muss man sie jeweiligen Schnitt-Tiefen anhand der Gesamtlänge des Schlüssels und anderer Merkmale auf dem Foto berechnen, doch das ist nicht weiter schwer, selbst wenn das Bild aus einem seltsamen Winkel aufgenommen wurde. Wer einige Bezugspunkte kennt, kann die fehlenden Maße errechnen.

Man sollte also mit seinen Schlüsseln umgehen wie mit den eigenen Kennwörtern: Bloss niemanden zeigen.

Bild: Chris Cook/Creative Commons.

[Via gizmodo.com]

Tags :
  1. Nur Frage der Zeit, bis es Software gibt,
    die aus Fotos von Schlüssel, automatisch Schlüssel mit einen 3D Drucker erstellt.
    Eine solche Software, müsste auch den Foto-Winkel entzerren.
    Spätestens dann, wird diese Berufsgruppe auch wegrationalisiert.

    CNC Fräsen, die aus einen Universal- Schlüssel- Rohling,
    fast alle Schlüssel fräsen können, gib es bereits.
    Vorteil: der Schlüsseldienst braucht nicht viele hunderte verschiedene Schlüssel-Profile bevorraten.
    Der Schlüssel-Muster wird zuvor noch mechanisch abgetastet.

  2. Hallo Andreas,
    das ist nichts neues und schon seit Jahren bekannt. In USA hatte mal zwei Tekkies mit einer Überwachungskamera die Bilder von Schlüsselbunde von Leuten an einer Brive-Thru-ATM geholt und sind – nachdem sie anhand des Kennzeichens die Adresse ermittelten – später dort eingebrochen.

    Grüße, Hans

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising