MWC: Smartwatches Samsung Gear 2 und Gear 2 Neo sind da

Group_Gear 2_Gear 2 Neo

Anlässlich des Mobile World Congress hat Samsung die beiden neuen Smartwatches Samsung hat zum Mobile World Congress gleich zwei neue Smartwatches vorgestellt, die nicht mehr mit Android sondern mit Tizen laufen. Dennoch funktionieren die Uhren Gear 2 und Gear 2 Neo nur im Konzert mit Samsung-Handys.

Die beiden Samsung-Uhren Gear 2 und Gear 2 Neo sind beide mit einem 1,63 Zoll großem OLED-Display ausgerüstet und verfügen über einen 1 GHz Dual-Core-Prozessor sowie 512 MByte RAM und einem Flashspeicher von 4 GByte.

Der winzige Lithium-Ionen-Akku mit 300 mAh soll bei normalem Gebrauch eine Laufzeit von 2 bis 3 Tagen ermöglichen, bevor er wieder aufgeladen werden muss. In der Praxis wird man wohl die Uhr abends ausziehen und an das Ladeteil hängen.

Beide Uhren sind mit einem Gyroskop, einem Beschleunigungsmesser und einem Pulsmesser sowie Bluetooth 4.0 und einer Infrarot-LED ausgerüstet. Nur die Gear 2 besitzt zudem eine 2 Megapixel-Kamera. Ansonsten scheinen die Geräte baugleich zu sein. Die Gear 2 nimmt mit ihrer winzigen Kameras, die ins Gehäuse verbannt wurde, Fotos mit maximal 1920 x 1080 Pixel auf und kann Videos mit 720p drehen.

Auf dem Uhrendisplay werden eingehende Anrufe, E-Mails und SMS angezeigt – und natürlich kann man die Anrufe nicht nur annehmen sondern auch ablehnen. Darüber hinaus gibt es Apps für Sportler, die zum Beispiel die Pulsfrequenz auslesen oder die Schritte zählen. Stoppuhren, Wetterinformationen und einen Taschenrechner sowie eine praktische Sprachnotizfunktion lassen sich ebenfalls realisieren – teilweise müssen dazu noch Apps heruntergeladen werden.

Über die Infrarot-LED soll der heimische Fernseher bedient werden können – das könnte recht praktisch werden. Über die Uhr kann auch Musik abgespielt werden. Dazu muss kein Smartphone gekoppelt werden, wenn die Musik auf dem Uhrenspeicher liegt.

Die Gear 2 ist 36,9 x 58,4 x 10 mm groß und wiegt 68 Gramm. Die Gear 2 Neo ohne Kamera ist 37,9 x 58,8 x 10 mm groß und bringt 55 Gramm auf die Waage. Die Smartwatches sollen im April 2014 in den Handel kommen. Die Preise liegen noch nicht vor.

Samsung_Gear_2

Bild 1 von 12

Samsung Gear 2

mwc2014_teaser_525 Kopie

Tags :
  1. Als Sportler der beim Laufen bisher noch sein Smartphone mit schleppt wurde ich hellhörig als ich las das die Uhr diverse Sensoren, u.a. für den Puls bereit hält. Wenn ich beim Laufen zukünftig lediglich eine Smartwatch bei mir tragen muss statt einem Smartphone, umso besser. Laut Bericht funktioniert der Player auch unplugged vom Phone, noch ein Pluspunkt. … Aber wo ist das GPS Modul? Wurde das im Text vergessen oder gibt es schlichtweg keines?
    Ohne GPS ist die Uhr lediglich für stationäre sportliche Aktivitäten interessant, also Schach spielen oder Dart.

  2. denke ich an die Zeiten, wo man zum Sport nur einen Körper brauchte. Und ein paar Sportschuhe. vorbei, dahin für immer. Aber nun dank GPS wird es auch keine Todesopfer durch verlaufene Läufer, verkletterte Kletterer, verschwommene Schwimmer und verfahrene Radler geben. Und natürlch können auch alle Büro-Sportler in der optimalen Pulszone trainieren um sich auf Olympia vorzubereiten. Die Zeit zur Auswertung am Coputer ist gut investiert, hat man doch nun endlich einen gleichwertigen Ersatz zu Diaabenden gefunden, um sich selbst und gute Freunde mit farbenfrohen Diagrammen zu langweilen. Mit einm Display in der Dusche lässt sich die zurückgelegte Strecke aufs Feinste analysieren, der Kiesestein des Stolperers auf den Micrometer genau bestimmen und zukûnftig in die Routenplanung mit einbeziehen. Hach, was hatten wir doch heute wieder ein optimaloptimiertes Sporterlebnis. Falls der Optisportler wegen Totalûberwachung und Kontrolle aller physiorelevanten Daten etwas verpasst haben sollte, das Sportzentrum am Handgelenk hat alles in 3D aufgezeichnet und stellt es motivationsfördernd zum Frühstücksfernsehen zur Verfügung. Das Backup ist bei FB hinterlegt für die Follower und Freunde die daheim geblieben sind oder selbst einsam ihre Runden drehten ohne Höhenmeter, Beschleunigungsmesser, GPS, Pulsometer, Blutzuckersensor, Gelenkbelastungsergonometer, Bandscheibenvorfälligkeitstendenzmesser und Begleitmusiker am Handgelenk, können nun auch daran teilhaben. Es geht doch nichts über gemeinsame Erlebnisse, selbst wenn sie nur mit dem Sachbearbeiter bei der Krankenkasse geteilt werden, der nun zweifelsfrei und datengestützt die in Aussicht gestellte um 0,2 Prozentpunkte selbstgerecht verbesserte Prämie ins System einspeist. Hätten doch nur alle eine solche Uhr, die Welt wäre ein wunderbarer Ort. Messbar gesund und gerecht für alle.

  3. Was auch immer noch in solche Geräte eingebaut wird, solange kein Goldeselchen integriert wird, werden die Dinger keinen richtigen Markt haben.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising