Gelähmte Frau kann mit Exoskelett aus dem 3D-Drucker wieder laufen [Video]

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Seit einem Skiunfall im Jahr 1992 ist Amanda Boxtel von der Hüfte abwärts gelähmt. Jetzt wurde sie mit einem Exoskelett aus dem 3D-Drucker ausgestattet und kann sich, unterstützt durch Krücken, wieder auf ihren Beinen fortbewegen.

Um das perfekte Exoskelett für Boxtel zu entwickeln, wurde zunächst ein Körperscan erstellt und darauf basierend die Einzelteile hergestellt. Die Automatik wird durch Teile von EksoBionics ermöglicht. Für die Herstellung benötigte 3D-Systems etwa 3 Monate.

Dem 3D Systems-Designer Scott Summit zufolge ist es äußerst wichtig, das Design genau an den Träger anzupassen, damit nicht etwa Einzelteile an Knochen reiben und so Abschürfungen verursachen. Da Amanda in ihren Beinen nichts fühlt, könnten sich diese Abschürfungen stark verschlimmern, bevor sie bemerkt würden.

Das Exoskelett ist damit das erste, das den 3D-Druck für einen optimalen Sitz nutzt. Neu ist für Amanda die grundlegende Technologie aber nicht. 2010 half sie so bei der Entwicklung eines anderen Exoskeletts und war seitdem häufiger bei Tests von EksoBionics mit dabei. [3D Systems via Cnet]

Bild: 3D Systems

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