Grünen-Politiker fordert schärfere Regeln für Bitcoins

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Nach dem Zusammenbruch der weltweit größten Tauschbörse für Bitcoin wächst die Skepsis an dem Zahlungsmittel. Der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, Gerhard Schick, vermisst laut einem Bericht des Handelsblatts stabilisierende Elemente wie bei einer Zentralbank.

“Das System ist, so wie es derzeit läuft, zu instabil und begrenzt, als dass es sich als Alternative zum Dollar oder Euro etablieren könnte”, sagte Schick der digitalen Ausgabe des Handelsblatt Live.

Über Nacht war die “Mt. Gox” zusammengebrochen und nicht mehr erreichbar. Wer die Seite aufruft, sieht nur einen weißen Bildschirm. Über die Seite wurden rund 60 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen ausgeführt – das ist also ein harter Schlag für die alternative Kryptowährung. Was passiert ist bleibt unklar, das Unternehmen hat sich nicht geäußert, so dass die Gerüchteküche kocht.

Gerüchten zufolge sollen rund 750.000 Einheiten der virtuellen Währung verschwunden sein. Das wäre etwa ein Wert von 300 Millionen Euro. Angeblich sind Bitcoin gestohlen worden. Konkurrenten von Mt. Gox, kritisieren das Unternehmen mit Sitz in Tokio in einer gemeinsamen Stellungnahme scharf und reden von einer “tragischen Verletzung des Vertrauens” in das Bitcoin-System, berichtet das Handelsblatt.

“In einem völlig unregulierten Raum gibt es immer auch schwarze Schafe, die dann eine ganze Branche diskreditieren”, sagte der Grünen-Abgeordnete Schick der Onlinezeitung. “Bundesregierung und Bafin haben leider die Chance verpasst, mit einer soliden Regulierung Vertrauen in die hiesigen Anbieter zu schaffen. Mit einem raschen Vorgehen hätte man hier den besten Standard für das Bitcoin-System etablieren können.”

Bild: Alexander Kirch, Shutterstock

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    1. 60% der Bitcointransaktionen? Interessante These. Ein Artikel über die inhaltlich unzureichende Qualität der Artikel in den Medien wäre interessanter.

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