Routerzwang: Hersteller finden Pläne zur freien Routerwahl gut

shutterstock_136724003

Die Routerhersteller begrüßen das Vorhaben der Bundesnetzagentur, den Anwendern bei der Auswahl von Endgeräten mehr Rechte einzuräumen. Die Bemühungen um die Abschaffung des Routerzwangs durch die Bundesnetzagentur wird naturgemäß gefeiert.

Die Bundesnetzagentur hat einen ersten Entwurf einer Rechtsverordnung zur Verbesserung der Transparenz auf dem Telekommunikationsmarkt veröffentlicht. In diesem Verordnungsentwurf will die Bundesnetzagentur auch die Abschaffung des Routerzwangs
festschreiben.

Der aktuelle Entwurf sieht vor, dass die Netzbetreiber ihren Kunden auf Anfrage die Zugangskennungen für ihre Internet- und Sprachdienste herausgeben müssen. Nur so können die Kunden eigene Geräte betreiben. Die Hersteller wollen noch mehr: Sie fordern, dass die Anbieter den Kunden die Daten unaufgefordert geben müssen.

Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung im November 2013 festgelegt, dass der Routerzwang endgültig abgeschafft werden soll.

Bild: Bastian Weltjen/ Shutterstock

Tags :
    1. o2/Alice schon einmal. Diese nutzen VoIP und rücken die Daten nicht raus. Daher kann man die IAD nicht durch zum Beispiel Fritzboxen ersetzen. Internet geht, Telefon nicht.
      Selbst erlebt und die FB wieder zurückgegeben, dafür den IAD 3232 behalten müssen.
      Ja, man kann die Daten auch auslesen….

    2. Zum Beispiel bei Alice gibt es DSL-Modems ohne Nutzeroberfläche und fest integrierten Zugangsdaten. Der Betreiber schaltet auf Wunsch auch gegen monatliche Gebühr das WLAN frei. Kein Scheiss!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising