Wie Dir der Wi-Fi Hotspot Deines Handys im Notfall helfen könnte

katastrophe

Verschüttet bei einem Unglück, gefangen unter Trümmerteilen: eine Horrorvorstellung. In Zukunft jedoch könnte der Wi-Fi Hotspot deines Smartphones dir im Katastrophenfall als Leuchtfeuer dienen.

Diese Vision verfolgt Amro Al-Akkad vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik in St. Augustin. Ihm waren die Namen von Wi-Fi-Netzwerken in der Umgebung seiner Wohnung aufgefallen, mit seltsamen Namen wie „auf dem Balkon nicht rauchen“ oder „mach die Musik leiser“. Seine Idee: eine App könnte eine kurze SOS-Nachricht in den Namen eines WI-Fi Hotspots am Smartphone einbringen.

In Zusammenarbeit mit Einsatzkräften haben Al-Akkad und sein Team Apps entwickelt, mit denen potenzielle Opfer von möglichen Suchmannschaften geortet werden können, und umgekehrt. Katastrophenopfer können so eine aus 27 Zeichen bestehende Nachricht absetzen, mit der sie etwa ihre Position durchgeben können oder Informationen zu anderen Opfern. Bei Katastrophentests in Norwegen hat sich das System bereits bewährt.

Bei größeren Katastrophen bricht oft das Mobilfunknetz zusammen – ein Wi-Fi-Hotspot wird hingegen vom jeweiligen Handy aus autonom gesendet und ist somit unabhängig von äußereren Gegebenheiten. Einziger Haken ist freilich die begrenzte Akkulaufzeit des Smartphones.

[New Scientist via gizmodo.com; Foto: USACEpublicaffairs bei flickr.com]

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    1. Einziges Problem bei dem ganzen ist nur folgendes:

      – In ner Krisensituation (Erbeben o.ä) wird man sicher nicht rein zufällig sein Akku voll aufgeladen haben, heißt der Akku hält evlt maximal 1-2 Stunden im aktiven AP Mode (selbst mit vollem Akku ist das extrem schnell leer).

      – Wenn du zb verschüttet wirst ist das Signal extrem abgeschwächt bis kaum erreichbar – schonmal versucht Wlan von einem Router durch 5-6 Wände zu empfangen? Das Schwächt enorm das Signal ab -> Ergo ist man kaum auffindbar.

      Wärn diese 2 Punkte nicht wär die idee aber wirklich toll, dann müsste es aber im Betriebsystem integriert sein weil sonst wieder die hälfte der Nutzer im Notfall die App nunmal nicht installiert hätten.. hmm

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