Nissan führt Rückspiegel-Display ein

Nissan Smart Rearview

Viele schrecken davor zurück, das Auto bis oben voll zu packen, da man den wichtigen Rückspiegel nicht mehr benutzen kann. Nissans „Smart rearview mirror“ löst dieses Problem, indem es ein Livevideo von einer Kamera am Heck des Fahrzeugs zeigt.

Sog. Rearview Cameras sind natürlich nichts Neues, bei großen Bussen sind sie schon seit Jahrzehnten im Einsatz, und viele moderne Pkw nutzen sie als Zusatzkameras. Das Bild jedoch wird auf dem Bildschirm im Armaturenbrett gezeigt. Nissan spielt die Livebilder direkt auf dem Rückspiegel ab.

Das System soll auf der Genfer Autoshow dieses Jahr gezeigt und erstmals ab 2015 optional in neuen Modellen verbaut werden. Nissan musste dazu einen LCD im 4:1 Format entwickeln, damit es in den Rückspiegel passt. Jederzeit kann der Fahrer den Stream abschalten, um den Spiegel konventionell zu nutzen. Vielleicht ist es manchmal genauso wichtig zu wissen was auf den Rücksitzen passiert.

[via gizmodo.com]

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  1. Hat auch Audi im R8 E-Tron schon eingesetzt :)
    Der Vorteil ist natürlich, dass man den Spiegel nicht mehr manuell abblenden muss bzw. dass er durch ein automatisches System abgeblendet wird.
    Da sieht man dann trotzdem noch was.

    Ich frage mich nur: wieviel sieht man dann noch? Wenn man in eine Digitalkamera reinleuchtet, ist das komplette Bild total überbelichtet.
    Außerdem kann so ein Display auch kaputt gehen und den zu ersetzen wird nicht billig.
    Der Innenspiegel sollte im Fahrzeugleben auch nie blind werden und hält somit ‚ewig‘.

  2. Gibt in D bestimmt wieder Probleme bei der Zulassung… von wegen Bildschirm bei der Fahrt und so. Ich meine mich zu erinnern, dass das hier nicht erlaubt wäre. Kann mich aber irren.

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