Murdered: Soul Suspect – Gizmodo beim ersten Hands-On in London

Murdered: Soul Suspect Review

In traditionellen Detektivspielen sammelt der Spieler Beweise, folgt Spuren und schlussfolgert anhand Indizien. Was aber, wenn der Ermittler selbst das Mordopfer ist? Gizmodo hat sich in London vorab angesehen, wie Square Enix die Idee mit Murdered: Soul Suspect umsetzt. Das fertige Spiel erscheint im Juni 2014.

Ein Schuss, ein Sturz aus dem Fenster und Detective Ronan O’Connor findet sich als Geist neben seiner Leiche stehend auf der schmutzigen Straße wieder. Als Geist hat er jetzt die Aufgabe, seinen eigenen Killer zu finden. Und da Eigenschaften im Leben zu Superkräften in der Geisterwelt werden, wie uns ein Geistermädchen erzählt, sind seine Schnüfflersinne jetzt umso geschärfter.

Murdered Soul SuspectSo sammeln wir Fragmente in der Zwischenwelt, die offenbaren was Stunden vorher passiert ist, stilecht erzählt in geisterhaften Rückblenden. Sind die richtigen Indizien gefunden, geht es mit der Story weiter, von der wir die ersten beiden Kapitel anspielen konnten. Welche Indizien die richtigen sind, müssen wir im Menü selbst zusammenpuzzlen. Ein Game-Over aufgrund falschem Raten, wird es aber nicht geben.

Grafisch macht Murdered: Soul Suspect einen sehr guten Eindruck und auch die Spielmechanik funktioniert unkompliziert. So huschen wir per Schultertaste von einer Dimensionsspalte in die nächste, um uns vor Damönen zu verstecken, die am liebsten Seelen zum Frühstück vernaschen. Platzieren wir uns hinter diese, können wir sie per Quicktime-Combo ausschalten. Und dann wieder in Ruhe unserer Detektivarbeit nachgehen. So sorgt Murdered:Soul Suspect für die nötige Abwechslung mittels hektischer Flucht- und ruhigen Suchabschnitten, wie uns Eric Studer, Senior Design Producer des Spiels, erzählt.

Für die Regeln der Geisterwelt war vor allem eine Inspiration da: der Film Ghost – Nachricht von Sam. Mit Ronan können wir also durch Wände laufen, fallen aber nicht durch den Boden. Und wie im Film können wir an bestimmten Stellen mit der Welt der Lebenden interagieren. Den Fernseher ein- und auszuschalten ist anfangs noch Schabernack, im späteren Spielverlauf sollen dann aber Interaktionen mit weitreichenderen Auswirkungen dazu kommen. Welche das sein werden, wollte Studer nicht verraten.

Nach unserer Einschätzung hat Murdered: Soul Suspect als Detektivspiel ordentlich Potenzial. Sofern die weitere Story stimmt und sich die Indizien-Sammelaufgaben nicht zu oft wiederholen, steht uns ein Titel ins Haus, mit dem sich das Sommerloch überbrücken lassen wird. Murdered: Soul Suspect erscheint im Juni für alle Plattformen.

[Murdered: Soul Suspect] / (Screenshot: Square Enix)

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