Physiker schlägt 300 Meter hohe Wälle gegen Tornados vor

hqzsdetsxtsbjsusrbzj

Wenn es um Mega-Infrastrukturprojekte geht, kommen meist unglaubliche Ideen ans Tageslicht. Der Physiker Rongjia Tao schlägt allen ernstes vor, zahllose 300 Meter hohe Wälle zu bauen, um das Gebiet der Tornado-Alley im Mittleren Westen der USA vor Tornados zu schützen.

Rongjia Tao will im März auf der American Physical Society vorschlagen, mehrere kilometerlange Wälle mit Höhen von 300 Metern aufzuschichten, damit Tornados ihre zerstörerische Wirkung verlieren. Drei große Wälle sollen in North Dakota, Kansas und Oklahoma gebaut werden. Auch Texas und Louisiana sollen diese Megabauten erhalten, die als künstliche Berge die Tornados ausbremsen sollen.

Harold Brooks vom National Severe Storms Laboratory sagte der USA Today allerdings, dass er davon überhaupt nichts halte. Rao ignoriere, wie Tornados entstehen.

[Via Bulletin of the American Physical Society, gizmodo.com]

Bild: OAR/ERL/National Severe Storms Laboratory (NSSL) via Wikimedia Commons

Tags :
  1. Warum nicht? Es ist natürlich ein massiver Eingriff in die Natur.
    Das hätte aber mehrere positive Auswirkungen wie zB Schaffung von Arbeitsplätzen und ganz allgemein eine Reduzierung der Bodenerosion durch Wind, was in den Gegenden kein geringer Faktor ist.
    Man müsste natürlich noch untersuchen wie sich das dann auf zB die Regenmenge/Jahr auswirken würde und ggf. mit ausreichend künstlicher Beregnung gegensteuern.
    Oder gleich auch noch ein Dach darüber bauen und völlig unabhängig von den Wetterlaunen der Natur werden :-)

  2. „Ketzerische“ Frage von meiner Seite: Könnte man nicht auch durch die Einrichtung großflächiger Windparks die durchschschnittliche Windgeschwindigkeit in diesem Gebiet herunterbremsen?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising