USA: San Francisco lässt Plastikflaschen bis 2020 verschwinden

plastikflaschen

San Francisco möchte Plastik auf lokalen Mülldeponien bis 2020 verschwinden lassen. Bereits 2007 wurden in der Stadt an der Westküste der USA die Plastiktüten verboten. Diese Woche stellte der Aufsichtsrat die Weichen für ein Verbot von Plastikflaschen für die gesamte Bay Area.

Das Verbot von Plastikflaschen in San Francisco bezieht sich sowohl auf Privatpersonen, als auch auf Unternehmen. In der ganzen Bay Area sollen Flaschen aus Plastik mit 0,6 Liter und weniger verschwinden. Betroffen sind Restaurants, Bars, Straßenverkäufer, öffentliche Plätze, Kongresszentren und mehr.

Die Wirtschaft rechnet schon jetzt mit großen finanziellen Einbußen allein in San Francisco. Auch andere Städte könnten folgen. Doch für die Umwelt wären die positiven Aspekte eindeutig: Der Müllteppich in den Ozeanen würde demnach geringfügig kleiner werden. Ein Anfang wäre gemacht.

San Francisco wäre weltweit die erste Metropole die solch eine Regulierung einführen würde. Die American Beverage Association ist davon nicht begeistert. In einem Statement gegenüber Examiner gab ein Sprecher bekannt, dass es sich bei diesem Vorhaben “um nichts anderes als nach einer Lösung für ein erfundenes Problem handelt”. San Francisco besäße so gute Recycling Anlagen, dass man ein Verbot von Plastikflaschen nicht für nötig halte.

Doch das Vorhaben soll bis 2020 in die Tat umgesetzt werden. Wir finden das gut, doch wie Sportler und Wasserflaschen-Junkies in Zukunft unterwegs trinken sollen, wurde noch nicht geklärt. Vielleicht kann sich ein lokaler Glasflaschen Hersteller über einen neuen Absatzmarkt freuen.

[via Gizmodo.com]

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  1. Sportler und trink Flaschen Junkies sollen sich Alu Flaschen bedienen. Gibt es im Radsport schon seit Jahren. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg den Kindern und Tieren zu liebe. Wir machen Viel zu wenig und viel zu langsam aber im vernichten sind wir schnell.

    1. Aluminium steht laut neuesten Untersuchungen unter großem Verdacht für bestimmte Krebsarten und frühzeitige Alzheimer verantwortlich zu sein. Ich würde mir keine Aluflasche mehr zulegen. Gleiches gilt für Antitranspirant oder Alugeschirr…
      Da nehm ich doch lieber meine sporttrinkflasche aus PP. Die ist wiederverwendbar und hat auch keine Weichmacher (mehr).
      Gruß aus der Plastikhölle ;)

      1. Aber auch das ist nicht mehr problematisch. Es gibt einen Schweizer Trinkflaschenhersteller, der Aluflaschen herstellt, die innen mit einer Bisphenol freien Kunststoffschicht ausgekleidet sind. Der ALU-Korpus außen dient nur noch der Stabilität, der Innenbehälter ist aus schadstoff freiem Kunststoff. Einfach im Outdoor-Fachhandel nachfragen, man erkennt die Flaschen am Etikett unten am Flaschenboden. (BPA-Frei – Symbol)

        Gerade wer zum Sport machen Wasser mitnimmt kann ohnehin auf die “Wasser”-Händler verzichten und Leitungswasser verwenden. Das löst auch andere Probleme.

      2. Das mit dem Aluminium kommt dann lustigerweise von Leuten, die Heilerde fressen (in der mehr Aluminium ist, als ihnen wohl bewusst ist)…

  2. Gibt auch Glasflaschen, mit Sportcup und Kohlensäurefest. Läuft nichts aus und die gibt es sogar bis 0,6l. Emil heisst die Flasche. Nutzen meine Kinder für die Schule seit einigen Jahren, weil ich keine Plastikflaschen will.

  3. “Der Müllteppich in den Ozeanen würde demnach geringfügig kleiner werden.”

    Eher “weniger schnell größer”.
    Ich finds gut, die Plastiflaschen landen momentan eh nur in Müllverbrennungsanlagen oder werden in geschredderter Form in 3.-Welt-Länder verschifft und verschmutzen dort die Umwelt oder die Schnippsel werden von Kindern sortiert und zu Klamotten verarbeitet.
    Irgendwann in den 90ern fing es in anderen europäischen Ländern wie Frankreich mit Plastikflaschen an und alle haben sich aufgeregt, kurze Zeit später gabs diese dann trotzdem auch hierzulande. Komisch…

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  5. Ist nicht auf weiteres auf Deutschland zu übertragen – dort hat man kein vernünftiges Sammelsystem für Plastikflaschen, hier schon. Unsere Einweg-Plastikflaschen werden in der Regel zu Kleidung weiter verarbeitet (Fleece).

  6. Ob Aluflaschen, die im Inneren mit Kunststoff beschichtet sind der Umwelt wirklich einen Gefallen tun? Ich habe da keine fundierten Argumente für irgendeine Seite, aber ich denke trivial ist die Antwort keinenfalls. Kommt sicherlich darauf an um was für eine Art Plastikflasche es sich handelt und in welcher Weise diese recycelt wird oder nicht. Ich denke ein grundsätzliches Verbot ist irgendwie eine sehr platte Herangehensweise. Wäre nicht ein Anreizt sinnvoll Plastikflaschen viel länger (also immer wieder) zu verwenden? Sind sind leicht, gehen beim Herunterfallen nicht kaputt und es gibt sie doch bestimmt auch lebensmittelecht.

    Grüße!
    Daniel

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