Strom-Taser: Immun durch Karbon-Fasern in Klamotten

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Man braucht keinen Anzug wie Iron-Man um sich den bösen Elektrotasern widersetzen zu können. Die Jungs und Mädels von Hackaday haben entdeckt, dass Karbonfasern in Stoffen die Wirksamkeit der Waffe extrem reduzieren.

Die Bastler von Hackaday haben Karbonfasern in eine Jacke eingearbeitet. Das Material leitet den Strom besser als menschliche Haut. Die Fasern müssen nur dicht genug zueinander aufgebracht werden.

Diese Technik ließe sich in Handschuhen, Hosen und Pullovern nutzen, um sich vor Elektroschocks schützen zu können. Fragt sich nur, wozu das nötig ist.

[Via Hackaday, gizmodo.com]

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  1. “Fragt sich nur, wozu das nötig ist.”

    Wozu das nötig ist?
    Fragen Sie doch mal einige der Menschen, die protestieren und sich willkürlicher Polizeigewalt ausgesetzt sehen.
    Der Griff zum Taser fällt vielen Einsatzkräften leider immer leichter. Wozu noch diskutieren, wenn man das Gegenüber einfach ruhig stellen kann? Vorallem in Ländern, in denen die Kräfte keinerlei Repressalien zu befürchten haben.

  2. In Ländern wie USA, wo Elektroschock- Taser auch durch Straßenpolizisten täglich eingesetzt werden,
    werden möglicherweise solche Teile als verdeckte Bewaffnung UND Widerstand gegen Staatsgewalt deklariert,
    und mit Strafen belegt.

    Müsste auch gegen Taser die 2 Nadelelektroden abschießen funktionieren.

    Funktionsprinzip: geringer Innenwiederstand = hohe Leitfähigkeit der Kohlenfaser, schließen Taeser- Strom kurz.
    Prinzip auch bei USA- Militärs in Verwendung,
    z.B. in Jugoslawien- Angriffskrieg der USA, bei dem Sowjetunion- Einflussbereiche in Europa geraubt wurde. (Ähnlich wie aktuell in Syrien und Ukraine):
    Militärisch wird die Leitfähigkeit sowie die geringe Größe (Durchmesser) von Kohlenstofffasern u.A. bei Graphitbomben ausgenutzt. Kurze Faserabschnitte werden in einer Bombe durch eine Zerlegerladung über dem jeweiligen Objekt verteilt. Die Fasern werden durch Luftströmung, sowie begünstigt durch Ventilatoren oder Lüftungs- und Kühlsysteme, in elektrischen Anlagen und Geräten verteilt und erreichen selbst unzugängliche Stellen im Inneren von Computern. Die hervorgerufenen Kurzschlüsse führen dann zum Versagen auch großer Anlagen, wenn die Steuerungseinrichtungen betroffen sind.
    (Damit wurde in Jugoslawienkrieg, u.a. die Stromversorgung der Luft- Abwehr gegen Angriffsflugzeuge sabotiert…)
    Tipp: Also Mikrofilter nutzen, damit eure PC, usw. auch in solchen Fällen funktionieren…

  3. … und damit danke an SELL für die schöne Überleitung.

    Wer schonmal mit Carbonfasern zu tun hatte weiß: das juckt wie blöd! Und nicht nur das, es führt auch zu ernsthaften Hautreizungen im großen Maßstab – die Dinger will man wirklich nicht in seinem Pullover haben. Außerdem sind Carbonfasern extrem querkraftempfindlich, d.h. sie brechen sehr leicht bei Biegung und in Kleidung bewegt man sich nunmal. Die Bruchstücke fliegen umher, sind elektrisch leitfähig und gelangen in diverse Elektronik in der Umgebung bzw. was man so mit sich führt. Das war’s dann ganz schnell mit dem Smartphone. Schöne Theorie aber absolut unpraktikabel. Dann lieber das gute alte Kettenhemd, das verursacht weniger Hautreizungen und sieht eindrucksvoller aus! ;)

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