Norman Foster über Apples Untertassen-Hauptquartier

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Apples neues Hauptquartier, das aussieht wie ein UFO, wird so langsam Gestalt annehmen und Architekt Norman Foster hat schon einmal einige Details des riesigen Gebäudes verraten, das mitsamt Nebengebäuden Platz für 12.000 Angestellte bieten soll.

Mit 12.000 Personen muss man ähnlich denken wie bei dem Bau eines College oder einer Uni, so Foster. Anstelle von einigen Dutzend Gebäuden gibt es aber nur ein Hauptgebäude.

Zur Inspiration sah sich Foster Plätze in London an, wo ein Ring von mehreren mehrstöckigen Gebäuden einen Park umschließt. Diese Studien wurden schließlich in ein einziges zirkuläres Gebäude überführt, das einen Raum in der Mitte beinhaltet, der wie ein Park gestaltet ist. Das Gebäude bedeckt mit seiner Grundfläche übrigens nur 13 Prozent des Geländes.

Neben dem Ring gibt es noch ein Wellness-Zentrum sowie eine Konferenzhalle, wo künftig Apple seine Produkte präsentieren wird.

Die Donut-artige Form soll die Wege verkürzen – zumindest wenn man es mit mehreren Gebäuden vergleicht, die sonst irgendwie verknüpft werden müssten. In extremen Fällen sind die Wege trotzdem lang, gab Foster zu. Das Gebäude hätte man auch als Wolkenkratzer gestalten können, doch dann wären die Wege noch länger, vor allem weil man sich auch noch in der Vertikalen bewegen müsste.

Autos wird man vom Büro aus nicht sehen, versprach Foster. Sie verschwinden in einer Tiefgarage. 1000 Fahrräder für die Wege zwischen Parkhaus und Hauptgebäude sollen zudem die Distanzen verkleinern.

Das Restaurant wird vier Stockwerke hohe Glaswände besitzen, die sich öffnen lassen und direkt den Weg zum Park freigeben.

[Via ArchRecord, gizmodo.com]

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  1. Also das Design steht doch für Apples wunderbares Design bei ihren Produkten. Ich verehre Jony Ive, iphone und ipad und kann nichtmehr ohne leben. Die sogenannte Untertasse ist als Wandtapete in meinem Wohnzimmer vorhanden.

  2. Oh! Gehörnter! Wahrlich habe ich mich seit Jahren auf diesen bedeutsamen Moment gefreut und frohlocke nun ausgiebigst. Sagen sie Milord? Wann darf man mit einem neuen mobilen Telefon mit einer Menge spaßiger Applikationen rechnen?

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