Android Wear: Google stellt Betriebssystem für Smartwatch vor

Google Smartwatch Screenshot

Smartwatches und andere Wearables sind laut Google der nächste Schritt mobiler Technologie. Nun präsentierte Google in einem Blogeintrag Details zum OS Android Wear. Die modifizierte Android-Version für Wearables soll von zahlreichen Hardware-Partnern und Uhrenherstellern genutzt werden. 

Das Betriebssystem Android Wear wird Googles persönlichen Assistenten Google Now nutzen. Über den Sprachbefehl “OK Google” kann man, ähnlich wie bei Googles Datenbrille Glass, Fragen stellen oder Textnachrichten verschicken. Laut Googles Blogeintrag wird Android Wear relevante Informationen und Benachrichtigungen von Social- und Messaging-Apps liefern können.

Zudem bietet das Betriebssystem Android Wear Gesundheits- und Fitness-Funktionen, die dem Fitness-Tracker Fitbit Force und Nike FuelBand ähneln. Verbindungen zu anderen Geräten wie Fernseher oder Computer sollen mit Android Wear ebenso möglich sein.

Zu Googles Hardware-Partnern, die Android Wear einsetzen wollen, zählen Asus, HTC, LG und Motorola. Außerdem wird das Betriebssystem von den Chipherstellern Intel, Broadcom, Imagination, MediaTek und Qualcomm unterstützt. Da Android Wear zunächst in Smartwatches zum Einsatz kommt, hat sich auch Uhrenhersteller Fossil eingeschaltet und kündigte an noch in diesem Jahr Produkte mit Android Wear auf den Markt zu bringen.

LG fertigt Googles Smartwatch! Exklusive Gerüchte vom MWC 2014.

Ob es Google mit Android Wear gelingen wird trotz der bisher schwachen Nachfrage bei Smartwatches einen großen Anreiz für den Endanwender zu schaffen, liegt letztendlich an den Fertigkeiten der Sprachsteuerung, den Unterschieden zu den Fähigkeiten unserer Smartphones und der Akkulaufzeit von Smartwatches.

Ersteres wird durch die einfache Handhabung bestimmt. Aber auch das Kollektiv an Apps darf den Gewohnheiten, die wir von Smartphones haben, nicht zu sehr hinterherhinken. Zu diesem Zweck können sich Entwickler ab sofort von der Google-Website eine Preview herunterladen, um ihre Apps auf Android Wear anzupassen und Benachrichtigungen von Smartwatches auslesbar zu machen.

Technische Details zu Googles Smartwatch.

Bei der Akkulaufzeit startet jede Smartwatch mit uneinholbarem Rückstand. Während wir es gewohnt sind, dass herkömmliche Armbanduhren über Jahre hinweg laufen und uns immer die Zeit anzeigen, gilt es bei Smartwatches selbst für diese Funktion ans Aufladen zu denken. Sony schafft mit seiner SmartWatch 2 SW2 etwa eine Woche. Ein guter Wert für eine Smartwatch, aber ein verheerend schlechter Wert für eine Armbanduhr.

Die Sony SmartWatch 2 im Test.

[Via ZDNet.de, Quellen: Google Bildquelle: Screenshot YouTube]

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  1. Manager von der Realität entfernt sind, braucht man nur mal auf die Strasse zu gehen und schauen, wieviele Leute bereits mit einer Smartwatch durch die Gegend laufen. So sieht die Erfolgsgeschichte dieses Produktes aus.
    Und damit wir auch ein wenig Stimmmung hierhin zaubern, behaupte ich mal, dass dies mit diesen Watches nichts wird, bevor sichbApple der Sache annimmt ;-)

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