Intel MXC: Niedliches kleines Kabel transportiert Daten mit 800 GBit/s

Intel MXC

Das kleine grüne Kabel mag unschuldig aussehen, aber es kann Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 800 GBit/s transportieren. Es basiert auf Intels Silicon Photonics und beinhaltet 64 Glasfaserkabel.

Die 64 Glasfaserstränge unterteilen sich in je zur Hälfte für solche zum Empfangen und solche zum Senden von Daten. Jedes erreicht eine Kapazität von 25 Gbit/s. Rechnet man es zusammen, kann man in jede Richtung 800 GBit/s schaufeln. Am Ende ist ein sehr schlanker MXC-Anschluss, der noch einmal deutlich kleiner ist als der eines normalen Ethernet-Kabels.

Es dürfte jedoch noch viel Zeit vergehen, bis man USB 3.0 oder CAT5-Anschlüsse gegen MXC austauscht. Die Kabel sollen eigentlich in Datenzentren und bei Supercomputern eingesetzt werden – doch wer weiß: Eines Tages werden wir sie vermutlich alle verwenden.

[Via Intel, gizmodo.com]

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  1. Nein, werden wir nicht. Das ist keine Technik für Normalos und wird es in dieser oder ähnlicher Form auch nie sein. Zu empfindlich, zu teuer und auch in mittlerer Zukunft völlig unnötig.

  2. Wie Sebastian schon gesagt hat wird dies keine Technik für die Zukunft sein, jedoch nicht aus seinen genannten Gründen.

    1. Kabel jeglicher Art sind bereits jetzt verhasst alles muss Kabellos laufen

    2. Ein Glasfaserkabel wird wohl oder übel kein Strom übertragen

    3. Falls dies mit Induktion umgangen werden soll wird sich das so oder so nie durchsetzen da Induktion zu Ineffizient ist und an den Elektrosmog will man gar nicht denken

  3. Sascha: In Unternehmen fristet WLAN ein Schattendasein. Zu recht.
    Speicherintensive Anwendungen benötigen einfach schnelle Bandbreiten. Zudem sind Kabelverbindungen einfach weitaus zuverlässiger und lassen sich nicht von der Funk-Hardware des Nachbarn beeinflussen.
    Selbst zu Hause habe ich mein Hausnetzwerk bereits auf 10Gbit ausgelegt (alles Cat7) damit ich in 5 Jahren wenn dies Standard wird nicht alles neu verlegen muss.

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