myApollo: Soziales Netzwerk aus Kanada schützt die Privatsphäre

myApollo

Aus Toronto, Kanada, soll das erste soziale Netzwerk kommen, welches eure privaten Nutzerdaten nicht an Dritte weitergibt. Ihr bleibt anonym und könnt trotzdem mit Freunden und Familie in Verbindung bleiben, verspricht myApollo.

Nach dem NSA Skandal und der Angst vor Spitzeleien durch Facebook kommt das soziale Netzwerk myApollo zu keinem günstigerem Zeitpunkt auf den Markt. Denn myApollo verspricht, was viele Nutzer sich wünschen: Sichere Kommunikation ohne die Weitergabe der eigenen Daten an Industrie und Geheimdienste.

Das private Peer-to-Peer Netzwerk von Arroware Industries soll die Online-Sicherheit erhöhen, indem Inhalte nicht auf Serverfarmen und Datenzentren gespeichert werden, sondern nur innerhalb der Benutzergeräte. myApollo soll so „eine einzigartige Infrastruktur“ bieten, die den Nutzern ermöglicht ihre Fotos und Texte in einem eigenen Netzwerk hochzuladen und zu speichern.

Wer myApollo ausprobieren will, der sollte hier klicken.

Zur Zeit ist myApollo für iOS und Android verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die verfügbaren Funktionen beschränken sich aktuell noch auf die Einrichtung eines persönlichen Profils, Freunde hinzufügen, verschlüsselte Nachrichten senden und Fotos teilen. Weitere Features wie Videos teilen, die Verwaltung einer privaten Cloud und ein Datei-Transfer-System sollen mit zukünftigen Updates hinzukommen.

Unsere Meinung

myApollo klingt nach einem interessanten Konzept für alle Menschen, die besorgt um ihre privaten Daten sind. Doch auch bei myApollo sollte man sorgsam mit der Freigabe von Texten und Bildern umgehen. Denn zwar werden bei myApollo keine Serverfarmen genutzt, die sich leicht auslesen lassen, doch auch einzelne Smartphones können Opfer von Angriffen werden. Immerhin versichert myApollo, dass man nicht aktiv Daten an Firmen und Geheimdienste weitergibt und das ist in unserer Zeit relativ viel wert.

Eure Meinung interessiert uns: Was sagt ihr zu myApollo? Ist es eine echte Option zu Facebook und Co.?

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  1. Hmmm, kostet das was? Wenn nein, wie wollen die Geld verdienen? Die haben laut Website 25 Mitarbeiter … falls die fest angestellt sind, wären das etwa 1 Million Euro Gehaltskosten pro Jahr.

    Nebenbei ist die Idee nicht neu: diaspora, libertree, friendica

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