Wer braucht Handtücher, wenn es Body Dryer gibt?

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Technologien dringen in manche Bereiche nur schrittweise vor und so nutzen wir schon seit Ewigkeiten Handtücher, um uns nach dem Duschen abzutrocknen. Jetzt soll mit Body Dryer – einer Kombination aus Badezimmerwaage und Föhn – das tägliche Ritual revolutioniert werden.

Um sich nach dem Duschen abzutrocknen, muss man sich nur etwa eine halbe Minute auf den Body Dryer stellen, während man von der wahlweise warmen oder kalten Luft getrocknet wird. Die ionisierte Luft kommt dabei aus fünf strategisch positionierten Ausgängen, die eine Art Luftsäule um den Nutzer erzeugen.

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Aktuell existieren von Body Dryer nur Prototypen, seine Entwickler haben das Konzept aber auf Indiegogo zur Unterstützung eingestellt. Wer vom Produkt überzeugt ist, kann umgerechnet 90 Euro investieren und sich so einen Body Dryer „vorbestellen“. Der Preis für das fertige Produkt soll bei etwa 180 Euro liegen. [Body Dryer]

Body Dryer from Evan Soloff on Vimeo.

  1. Bei dieser geringen baugröße kann man UNMÖGLICH in einer vernünftigen zeit trockne. Unter den armen? Zwischen den beinen? Plastikmüll!

  2. Wahrscheinlich hat das Gerät einen Energieverbrauch jenseits von Gut und Böse. Dem gegenüber steht die Energiebilanz (Strom- und Wasserverbrauch), die zur Reinigung von x Handtüchern benötigt wird.

    + Ein Handtuch kann keinen technischen Defekt haben – es zerschleißt irgendwann.
    + Ist das Handtuch kaputt, nehme ich mir ein neues.
    + Es gibt keinen Kurzschluss im Handtuch, wenn (unbeabsichtigt) Flüssigkeit eindringt

  3. Das Gerät wäre auch extrem ungesund für Schwangere. Schlimmer noch als eine Fußbodenheizung!!!!
    Und es dauert 100 Pro länger als n Handtuch!

    1. Blasphemie! Douglas Adams würde sich im Grab umdrehen. Wie soll so ein Ding gegen den gefräßigen Plapperkäfer von Traal helfen? Von den zahlreichen anderen Anwendungsmöglichkeiten eines Handtuchs mal ganz abgesehen.

      1. Wenn die Waschstraße ein Winzgerät mit einer dem Body Dryer vergleichbaren Leistung vorhalten würde, würdest du zu Handtüchern greifen – und wärst damit schneller, keine Frage!

        1. Es geht doch um die Idee, nicht um die obige lachhafte Ausführung – was ist wenn das in der Duschekabine integriert wäre? Die Idee finde ich super – und die nötige Leistung ist zwar hoch, aber nur für ein paar Sekunden (vielleicht reichen 30 Sekunden aus) Versuche doch einer Idee zuerst das Gute ab zu gewinnen und nicht sie gleich zu negieren. Das soll im Leben der Unterschied zwischen Machern und Meckerern ausmachen ;) *peace*

  4. Praktisch für bequeme / faule Leute.
    Man könnte die Trocknungs- Zeit auch zusätzlich für anderes nutzen, z.B. für Rasieren.
    Aber für Haare wird man doch noch ein Handtuch brauchen, oder ?

    Interessant wäre mit wie viel Watt, und mit welcher Lufttemperatur, und mit welcher Luft- Strömungsgeschwindigkeit es trocknet ?

    Man könnte ggf. bereit vorab selbst experimentieren:
    Mit einen vertikal angebrachten Heizlüfter (Ggf. Umkipp- Schalter überbrücken)

    Oder mit 1 bis 4 Föns, die liegend positioniert werden.
    Der Heißluftstrom müsste um 90 Grad nach Oben umgelenkt werden…
    (z.B. mit PVC- Abflussrohr- Winkelstücken)

    Oder mit Heißluft- Händetrockner…

  5. Hehe das ist mir schon in den Sinn gekommen, als ich das letzte mal beim Hundefriseur war und mein kleiner in die Trockenkammer musste. Man könnte das doch gleich in der Duschkabine auch für Menschen umsetzen. Zuerst waschen dann trocknen :)
    Energiebilanz halte ich für unkritisch da:
    – die Hälfte meiner Wäsche aus Handtüchern besteht (1h Wäsche 2kW)
    – weniger Tenside ins Abwasser gelangen, da weniger Waschmittel (+ weniger Kosten für Waschmittel)
    – man auch mit Handtüchern noch einen Fön benötigt (zumindest ich)
    – ich halb so oft in den Keller muss, um Handtücher/Wäsche zu holen
    – und ich mir die Fahrt inklusive Kosten zum Hundefriseur sparen könnte ;)

    Also Villeroys und Bochs dieser Welt macht euch ran! Ich WILL es haben!

  6. startete an 1. April.
    Ich fände es abe trotzdem gut, wenn wir nicht mehr jedes Jahr die Millionen von Toten durch Towelbacteria zu beklagen hätten.

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