Dating-Seite OKCupid blockt Firefox-Browser wegen der Spende des Mozilla-CEOs gegen Homoehe

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Eine neue Form des Protests: Die US-amerikanische Dating-Website OKCupid blockte in der vergangenen Woche alle Benutzer des Webbrowsers Firefox. Grund für die Sperrung des Browsers war der kürzlich ernannte neue CEO von Mozilla: Brandon Eich. Er spendete 2008 Geld für einen Gesetzesentwurf, der gleichgeschlechtliche Ehen verbieten sollte.

„Hallo lieber Mozilla-Firefox-Benutzer. Bitte entschuldige diese Unterbrechung auf OKCupid“, schrieb die Website an alle Paarungswilligen mit Firefox-Browser. „Mozillas neuer CEO, Brandon Eich, ist ein Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe. Wir würden es deshalb bevorzugen, dass unsere Benutzer sich nicht mit Mozilla-Software bei uns einloggen.“

Mittlerweile ist die Website auch mit Firefox wieder problemlos erreichbar – Brandon Eich trat Ende vergangener Woche nach nur 10 Tagen von seinem Amt zurück.

[via Gizmodo.com]

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  1. Was kommt als nächstes? Ich heirate meinen Schäferhund?

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        1. Von „aussperren“ kann keine Rede sein. Verfolge einfach mal den Link zur Originalmeldung! Dort steht:
          „Here’s the full text of the message, which is followed by links to Google Chrome, Internet Explorer, Opera, and Safari. After reading the entire message, there’s a link that allows you to proceed.“
          Der letzte Satz war Herrn Wilke wohl zu kompliziert.
          Niemand wurde ausgesperrt, niemand wurde bevormundet. Brandon Eich hat mal eine Meinung geäußert, daraufhin haben nach seiner Ernennung zum Mozilla-Chef andere ihre Meinung bezüglich dieser früheren Meinungsäußerung geäußert. Auch das gehört zur Meinungsfreiheit. Sie garantiert, dass man seine Meinung frei äußern darf (ohne dass einem deswegen *staatliche* Repressionen drohen). Sie garantiert nicht, dass dies ohne Widerspruch zu erfolgen hat (wie auch, eine solche Garantie würde die Meinungsfreiheit der Widersprechenden einschränken).

  2. „Die Minderheit hält wenig von der Mehrheit, bis jene auf ihrer Seite steht.“
    Zitat von Michael Wollmann

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