Passwortverwaltung per Smartphone-App wenig komfortabel

Passwortklau

Onlineshop, E-Mail-Konto, Facebook, Web-Banking - in viele Accounts müssen sich Nutzer mit persönlichen Zugangsdaten einloggen. Um bei den vielen Benutzernamen und Passwörtern den Überblick zu behalten, gibt es Passworttresor-Apps. In einem Test zeigte sich jedoch, dass die Handhabung meist umständlich ist. Das liegt nicht nur an den Anbietern sondern auch an den mobilen Betriebssystemen.

Die Zeitschrift Computer Bild hat fünf Passwortmanager getestet und kommt erst einmal zu einem erfreulichen Ergebnis: Die Passwort-Manager sind gut verschlüsselt. Alle Apps gehen nach dem gleichen Schema vor – zuerst fordern sie die Eingabe eines Masterkennworts, das hinterlegte Daten absichert – nur mSecure nicht. Die App überlässt die Verwendung eines Masterkennworts dem Nutzer: Das war den Testern zu unsicher, deshalb gab es Punktabzug.

Der beste Tresor fürs iPhone ist laut dem Test das teure 1Password: Der Passwort-Manager überzeugte mit guter Bedienung und eigenem Browser. Bei den Android-Apps überzeugte iPIN. Gute Bedienung und viele Sicherheitsfunktionen, etwa zügige Autosperre bei Nichtbenutzung und automatisches Löschen von Daten im Zwischenspeicher, verhalfen der App zum ersten Platz 

Einen Nachteil haben allerdings alle Apps. Um auf dem Smartphone die Zugangsdaten in den Standardbrowser oder andere Apps einzutragen, ist nervige Handarbeit gefragt: kopieren, App wechseln, einfügen. Bequemer klappt das nur im App-eigenen Browser, den 1Password und mSecure bieten. In der App hinterlegte Daten werden dann in Eingabemasken übernommen. Im Vergleich zum Smartphone-Besitzer sind PC-Nutzer fein raus, denn dort tragen die allermeisten Passwort-Manager die Zugangsdaten komfortabel per Klick ein. Bis auf Mobilesitter gibt es von allen Apps eine PC-Version – diese kostet allerdings extra.

  1. Wurde Lastpass von euch auch getestet? Mich würde interessieren wie es abgeschnitten hat. Außerdem kann die Android App von Lastpass die Zugangsdaten direkt in Apps und Tabs im Chrome eintragen wie man es von PC Versionen kennt.

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