Geldspielautomaten überlistet: Bande erbeutet Zehntausende von Euro

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Ein Software-Fehler in Geldspielautomaten des Unternehmers Paul Gauselmann hat nach einem Bericht des Spiegel beträchtliche Schäden in der Glücksspielbranche angerichtet. Die Geräte warfen Gewinne aus, wenn der Spieler zuvor eine bestimmte Tastenkombination an den Geräten gedrückt hatte.

In vielen Computerspielen kann man durch eine bestimmte Reihenfolge von Tastenkombinationen zum Cheater werden, was natürlich harmlos ist im Vergleich zu dem Trick, der nach einem Bericht des Spiegels Geldspielautomaten dazu brachte, auf eine bestimmte Tastenkombination hin Geld auszuwerfen.

In einer Nacht im Februar 2014 nutzten offenbar so viele Spieler diesen Trick, dass deutschlandweit mehrere hundert Spielhallen in Geldnot gerieten. Allein in Düsseldorf stellten die Betreiber von neun Spielhallen Anzeige wegen Computerbetrugs, die Polizei beziffert den Schaden auf 70.000 Euro. Andere Spielhallenketten klagen über 100.000 Euro Verlust.

Besonders hart könnte die Aktion nach Informationen des Spiegels den Unternehmer Gauselmann treffen, der die Merkur-Spielotheken betreibt und aus dessen Werkstätten rund 100.000 Automaten in deutschen Spielhallen stammen. Weil er nun womöglich auch für Verluste jener Kunden haften muss, die die Geräte aufgestellt haben, dürfte ihn der Abend laut Brancheninsidern zehn Millionen Euro gekostet haben.

Gauselmann geht nach einem internen Schreiben aus seinem Haus davon aus, dass eine Gruppe Krimineller den Software-Fehler in einer konzertierten Aktion ausnutzten. Das Vorgehen sei “perfekt geplant” gewesen. Wie der Fehler überhaupt bekannt wurde, geht aus dem Bericht des Spiegel nicht hervor.

Bild: Kzenon/ Shutterstock

  1. Die Funktion ist sehr wahrscheinlich durch einen Gaussemann Mitarbeiter (oder durch Externe), in den Steuer- Programm- Code vorsätzlich eingeschleust worden. (Ist nicht das erste mal !)

    Anschließend werden diese Tricks, wie man ein Geldspielautomat zum Auszahlen manipulieren kann,
    im Kreisen der speziellen Automatenbetrüger- Mafia gleichzeitig an möglichst viele Investoren gleichzeitig verkauft.
    Jeder muss z.B. 10 000 € für eine Eintrittskarte zu solchen Schulungs- Vortrag vorab bar und schwarz bezahlen.
    Anschließend schwärmen die „Investoren“ raus, und melken bundesweit die Geldspielautomaten.
    Das eingesetzte Eintrittsgeld, ist spätestens in einen Monat eingespielt. (Manchmal bereits in wenigen Tagen)

    Solche „Geldspielautomaten- Hacker“ gibt es bereits seit vielen Jahrzehnten.
    Die Phantasie der Geldspielautomaten- Hacker ist extrem vielseitig:
    Z.B. Ganz zu Anfang waren es Jojo- Münzen die man an Nylonfaden wieder raus ziehen konnte.
    Oder das Gehäuse des Geldspielautomaten wurden mit 0,5 mm Bohrer angebohrt, und dann wurde z.B. der Münzzählkontakt mit dünnen Draht manipuliert.
    Oder es musste bei bestimmten Spielzustand ein Reset durch Netzstecker ausgelöst werden, um ein Serien-Gewinn / Auszahlungen auszulösen. (wie heute Stress Angriff auf Chips)
    Oder die Elektronik wurde zu bestimmten Spielablauf an bestimmten Stelle, mit Hochfrequenz aus einen optimierten Handfunkgerät geflutet, und Auszahlungen / Serien zu manipulieren.
    Oder die „Anzeigen / Walzen- Stellung“ wiederholten sich nach ca. 1500 Spielen. Nach wenigen Spielen, konnte man mit Tabellen erkennen, wie viele Spiele noch zu nächsten Serie noch notwendig sind. Wenn zu viele, dann nächster Automat.
    Nur um einige wenige Tricks zu nennen… (Alle inzwischen mit Patches geflickt)

    Übrigens, ich habe damit nie Geld verdient, falls es jemand annehmen sollte ! (ist nur „technisches Allgemeinwissen“)

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