Übernachtungsportal Airbnb will auch Reisen anbieten

Brian_Chesky

Airbnb-Gründer Brian Chesky sieht den Erfolg seiner Plattform darin, dass die Firma kein Produkt herstellt und nicht nur ans Wachstum denkt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Nun sollen auch komplette Reisen angeboten werden.

“Wir pflegen unsere Community und sprechen regelmäßig mit unseren Gastgebern”, sagte Chesky dem Nachrichtenmagazin Focus. Sein Portal, das inzwischen mit 10 Milliarden Dollar bewertet wird, vermittelt weltweit Unterkünfte. Allerdings hat Chesky neue Pläne. “Wir wollen den perfekten Reisetrip bieten, von Hin- bis Rückflug”, sagte er. “Wir suchen nach Partnern im Transport- und Reisebereich.”

Bis heute zeigt sich der Airbnb-Chef bescheiden. Am liebsten würde der 32-Jährige für immer in seiner WG in San Francisco wohnen. Wenn ich die Stufen unseres Apartments hochgehe, denke ich an die Zeit, als ich noch ein arbeitsloser, oft sehr verzweifelter Niemand war. Solche Erinnerungen sind wichtig”, sagte er FOCUS. Chesky schläft hin und wieder auf der Luftmatratze – “falls ein befreundetes Paar mein Bett okkupiert”.

Wie populär Anbieter wie Airbnb in Deutschland sind, zeigt eine Emnid-Umfrage für Focus. Obwohl die neuen Reise-Portale in Europa noch nicht so bekannt sind wie in Amerika, können sich derzeit 26 Prozent der Deutschen vorstellen, in einem nächsten Urlaub statt eines Hotels eine Privatunterkunft zu buchen.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte vom 10. bis 12. April im Auftrag von Focus 1003 repräsentativ ausgewählte Personen.

Und nun wollen wir wissen – welche Erfahrungen habt ihr mit Airbnb gemacht? Schreibt es einfach in die Kommentare.

Bild: LeWeb13/CC BY 2.0

  1. Nachdem immer mehrere Kommunen und der deutscher Staat,
    Angst vor noch mehr wegbrechenden Hotelsteuern, Gewerbesteuern, MwSt., und Arbeitslosen im Hotelbereich haben,
    suchen die nach Möglichkeiten u.A. Konkurrenz durch Vermittler wie Airbnb zu verbieten.
    Da ist suche nach zusätzlichen Einnahmequellen ein kluger Schritt.

    Ähnlich bemühen sich auch die Taxi- Verbände, gegen private Personenbeförderung z.B. durch den App- Portal Ueber.com

    Und private Mitfahrzentralen sind bereits etabliert, auch wenn diese der teuren Bahn.de ein Dorn im Auge sind. (Bahn = 100 % BRD Staatsbetrieb exMonopolist)

    Der Staat will den Verbraucher möglichst in allen Bereichen, dazu zwingen, nur teure und voll versteuerte Leistungen überteuert bezahlen zu müssen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising