Optische Aufheller: LED-Lampen ruinieren weiße Wäsche

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LEDs sind großartig und wenn man die richtige Lampe verwendet, lassen sich Glühlampen wunderbar damit ersetzen. Doch unsere Wäsche sieht danach nicht mehr so sauber aus. Wie kommt das?

Viele Waschmittel verwenden optische Aufheller – die eine Steigerung des Weißgrads ermöglichen und den gelblichen Look weißer Wäsche verhindern. Diese arbeiten mit dem UV-Bestandteil des Lichts und emittieren blaues Licht. Der leicht bläuliche Ton übertönt den gelblichen Farbton der Wäsche und deshalb sieht sie so weiß aus.

Leider emittieren heutige LED kein oder nur sehr wenig ultraviolettes Licht. Dadurch funktionieren die optischen Aufheller nicht. Forscher haben aber nun LEDs geprüft, die ein leicht violettes Licht aussenden – damit klappt der Trick dann wieder. Nur leider gibt es diese LED derzeit noch nicht im Handel.

Via leukos

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  1. Bei Kauf von weißen LED Leuchtmittel, kann man den Weiß- Farbton wählen, z.B. 3400 Kelvin = Warmweiß.

    Tipp: LEDs mit RGB nutzen.
    Das mischen von Rot + Grün + Blau ermöglicht das Einstellen viele Weißtöne bzw. Farbtöne.
    Von weiß Warnton für Privatbereiche, über Sonnenlicht ähnliche 5000 Grad Kelvin, bis zu stark blauhaltigen weiß.
    Z.B.: Im Licht mit höheren Blauanteilen bleiben Anwesende wacher, leisten mehr und machen weniger Fehler. (Serotonin- Doping)
    Über Blauanteile im Licht lässt sich die Serotonin und Melatonin Produktion im Körper beeinflussen, und damit der Munter / Schlaff Status steuern.
    Und für sonstige Anlässe, kann man auch die Wände mit bunten Licht virtuell anfärben.
    Tolle Sache, die inzwischen praktisch Nichts kostet.
    Die Steuerung mit Fernbedienung ist es bequemer.
    Und die Steuerung über DMX ist flexibler, und auch von PC / App möglich.

    1. was hierbei allerdings verschwiegen wurde: RGB gemischtes weißlicht hat IMMER unschöne schatten. kommt daher das die 3 LED’s nicht auf einem punkt sitzen und daher jede für sich einen schatten wirft. darum wird in der angesprochenen veranstaltungsbranche (daher kommt das DMX protokoll was praktisch KEIN privatanwender nutzt, dafür gibt es bsp. den EIB) auch bei LED’s in den scheinwerfern fast immer eine warm- bzw. kaltweise LED verbaut. zumindest bei qualitativ anspruchsvollen.

  2. Moep , stimmt nicht ganz. Die Aufheller sind bereits anregbar bei 450 nm . Die LED wie sie eingesetzt wird im momentan verkauf hat einen Chip der genau 450 nm ausstrahlt , der Leuchtstoff der darauf liegt ist ebenso bei 450 nm anregbar lässt aber genug licht durch.

    Außerdem ….. Eine Glühbirne ist im UV sehr ineffektiv und hat dort sehr geringe Emissionen, die LED hingegen hat bei deutlich mehr Blau anteile als eine Glühbirne … damit werden die Aufheller mehr mit niedrigerem Wellenlängen versorgt als bei einer Glühbirne ! Sorry aber der Artikel sollte überarbeitet werden und nicht alles blind irgendwo abgeschrieben werden wo nicht alles der Richtigkeit entspricht.

  3. Selten eine so irreführende Überschrift gesehen. LED-Lampen „ruinieren“ gar nichts – im Gegenteil: Wegen der kaum vorhandenen UV- und IR-Anteile bleichen angestrahlte Gegenstände viel langsamer aus als mit Sonnen- oder Glühlampenlicht. Und die Weiß-Wiedergabe hängt hauptsächlich vom Farbwiedergabeindex ab – wer LED-Lampen mit Ra >90 hat, muss sich über die Farbtreue keine Gedanken machen.

    Was die spezielle Wellenlänge der „optischen Aufheller“ angeht, gibt es inzwischen zahlreiche LED-Leuchtmittel, die diesen „Betrug“ mitmachen – etwa die „Vivid Vision“-Spots von Verbatim mit Violettanteil:
    http://fastvoice.net/2013/05/30/im-test-verbatim-vxrgb-mr16-ein-led-spot-wie-kein-anderer/

    Außerdem vermisse ich eine Quellenangabe im Artikel – wer hat das wo und wie mit welchen Lampen untersucht? In dieser Form ist das alles zu dünn und äußerst irreführend.

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