WSJ: Bezahlsystem Square steht angeblich zum Verkauf

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Nach einem Bericht des Wall Street Journal hat das Bezahlsystem Square von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey ziemlich hohe Verluste eingefahren und steht womöglich zum Verkauf. Unter anderem sollen Apple und Google in der Vergangenheit Interesse gezeigt haben.

Google fehlt bislang ein richtiges Bezahlsystem für Händler – und auch Apple hat, abgesehen von der Bezahlfunktion in iTunes, keinen Fuß in der Tür. Da käme es vielleicht ganz recht, wenn ein Unternehmen zum Verkauf steht, das ein mobiles Bezahlsystem für kleine Unternehmen entwickelt hat. Square soll 2013 dem Bericht des WJS nach einen Verlust von 100 Millionen US-Dollar eingefahren haben – deutlich mehr als 2012.

Innerhalb der letzten drei Jahre soll das Startup mehr als die Hälfte des Wagniskapitals von 320 Millionen ausgegeben haben, das 2009 aufgenommen wurde, berichtet das WJS unter Bezugnahme auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Verkaufsgespräche mit Google gibt es nach Aussagen eines Square-Sprechers nicht. Es gäbe überhaupt keine Verkaufspläne.

Square bietet einen kleinen Kreditkartenleser für Händler an, die den in den Kopfhöreranschluss ihres Smartphones und Tablets stecken können. So können sie mit der entsprechenden App Zahlungen entgegennehmen. Der Markt ist aufgrund der hohen Transaktionskosten jedoch wenig lukrativ. Außerdem können über Square Zahlungen von Privat an Privat durchgeführt werden. Dabei ist kein Kartenleser erforderlich. Auch Ansätze für ein Kreditvermittlungsgeschäfts gibt es.

Wir dürften in wenigen Wochen sehen, ob Google oder Apple vielleicht doch Blut gerochen haben und Square übernehmen.

[Via WSJ]

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