Google verschickt kaputte Glass-Brille zum Ausprobieren

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Hält euch nur das optische Erscheinungsbild von Google Glass davon ab, euch eine Computerbrille aufzusetzen? Dafür hat Google eine Lösung parat und verschickt an potentielle Kunden alle vier Titanium-Modelle - allerdings im funktionslosen Zustand.

Nach Angaben eines Reddit-Users verschickt Google im Rahmen des Try-On-Programms seine Computerbrille in vier Varianten an diejenigen, die sich nicht entscheiden können, welches Modell sie haben wollen. Die 1.500 US-Dollar teure Brille ist für viele einer größere Investition und da will man natürlich nicht die Katze im Sack kaufen.
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Die verschickten Google Glass-Modelle funktionieren natürlich nicht – sogar die USB-Ports hat der Hersteller kaputt gemacht, damit man die Brille nicht wieder zum Leben erwecken kann. Dabei handelt es sich um Brillen, die aus unterschiedlichen Gründen von anderen Kunden zurück geschickt wurden.

Aufgrund der aktuell großen Nachfrage wurde das Try-On-Programm kurzfristig pausiert.

[Via gizmodo.com]

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  1. HaHaHa…

    Viellicht eine neue Marktlücke:
    Google-Glases-Brille Attrappen, für Blender vertreiben…
    Eventuell in iPhone Farben und Design ?

    Oder es ist eine geschickte Google PR-Strategie,
    um die Öffentlichkeit an die Teile zu gewöhnen…

    Als PR- Manager, würde ist sogar an Blender- Hersteller in China,
    begrenzte Design- Copyright Kontingente verschenken.
    Mit der Bedingung: möglichst echt aussehend,
    aber mit Farbe beschichtet, die nach z.B. nach ca. 12 Monaten abblättert…
    Bis die Eingewöhnung an die Teile in der Öffentlichkeit vollzogen ist,
    und die Nutzer von echten Google-Glases-Brillen, nicht mehr gemobbt werden.

  2. Obwohl das Teil ständig in den Medien ist, sehe ich hier zum ersten mal diesen riesen Knubbel der rechts den Bügel ersetzt. Sehr geschickt gemacht, auf den Werbefotos sieht man das niemals. Mit dem Teil neben dem Gesicht sieht man ein bisschen bescheuert aus. Aber mit dem am rechten Ohr???

    Lol, welcher V-I zahlt denn 1500 Dollar für ein Head-Up das nur im rechten Auge zu sehen ist, nur einen minimalen Teil des Gesichtsfelds abdecken kann und mit dem man einfach vollends bescheuert aussieht? :D Glass kann es nur extrem schwer haben, Brillen sind ein Teil der persönlichen Mode. Technik muss immer unsichtbarer werden, das geht einfach in die falsche Richtung. Vielleicht mit durchsichtigen Displays im Brillenglas oder mit Kontaktlinsen irgend wann einmal.

  3. Es gibt schon sinnvolle Anwendungen, bei den sich die 1500 $ in max. 1 Woche amortisieren.
    Z.B. bei Service- Firmen, die nur billigst Hiwis (dressierte Schimpansen) zum Instandsetzungsarbeit entsenden, statt teure Spezialisten.
    Alles was der billiger Hiwi am Insandsetzungsort sieht, wird via LTE live zu Firma übertragen, wo teure Experten es auch sehen. (Die Experten könnten auch zu Hause oder am Strand sitzen…)
    Danach senden die Experten an das Brillen-Display des Hiwis, Arbeits- Anleitung welche Handgriffe der für Instandsetzung vornehmen muss.
    Ein teurer Experte könnte so z.B. 10 Hiwis steuern.
    Und die Firma rechet die Zeit für Anfahrt und Instandsetzungen mit dem vollen Satz des Experten ab…
    Und die Anfahrt beträgt oft das Vielfache der Reparaturdauer.

  4. Wann gibt es endlich einmal Glass Modelle, bei denen sich das Display in Sichtfeld des linken Auges befindet? :(
    Ich bin definitiv nicht die einzige mit einer starken sehbehinderung auf dem rechten Auge.

    1. Zielgruppe dürfte zu klein sein.
      Aber vielleicht gibt es irgendwann Google-Glases-Brille für beide Augen, wegen 3D Darstellung…

  5. Leider gibt es den „Try-On-Programm“ nur in USA.

    Zitat aus: http://www.googlewatchblog.de/2014/04/google-glass-try-on/
    …Die Akkus der Brillen sind bei allen Geräten so gut wie leer und reichen nicht aus um die Brille überhaupt zu starten oder sinnvoll nutzen zu können. Außerdem hat Google bei diesen Modellen auch den USB-Port zerstört, so dass die Brille nicht aufgeladen werden kann…

    Möglicherweise sind es nur gebrauchte Rückläufer mit voll funktionsfähigen Elektronik,
    die nur aus Gründen der Hygiene nicht weiterverkauft werden ?

    Falls nur die USB- Buchse zerstört wurde,
    könne ein versierter Löter mit ruhigen Hand und mit Lupe,
    eine neue USB-Buchse anlöten.
    Falls sich das Gehäuse nicht zerstörungsfrei öffnen lässt,
    dann könnte man das Gehäuse 5 mm um die Buchse weg-fräsen.
    Anschließend die ausgefräste Lücke zugießen, oder mit Silicon / Schmelzkleber verschließen.

    Also eine Chance für Bastler mit Kontakten nach USA…

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